Kommunalpolitische Vereinigung bei Martin Kraus
Klärschlamm betrifft alle

Rund 25 Tonnen Klärschlamm werden täglich in die Anlage angeliefert und auf dem Boden des Trocknungshauses verteilt. Darüber informierten sich vor Ort mit KPV-Vorsitzendem Anton Kappl sowie dem Organisator Gerd Scharff (von rechts) Bürgermeister aus dem Landkreis. Bild: sl
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Leuchtenberg
10.04.2018
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Leuchtenberg/Eslarn. Eine Anlage zur Klärschlammtrocknung steht mittlerweile bei vielen Kommunen immer mehr im Fokus. Denn eine Entsorgung wird immer schwieriger. Die Entsorgung machte sich der Vohenstraußer Unternehmer Martin Kraus langfristig zur Aufgabe.

Die Kommunalpolitische Vereinigung (KPV) mit Kreisvorsitzendem Anton Kappl, Bürgermeister von Leuchtenberg, besichtigte die Anlage in Roßtränk bei Eslarn. Der Leuchtenberger Marktrat Gerd Scharff, der die Anlage elektrotechnisch betreut, hatte dazu den Kontakt vermittelt.

Seit 30 Jahren beschäftigt sich Kraus mit der Entsorgung vieler Materialien gerade im Abwasserbereich. Vor rund fünf Jahren begannen die ersten Schritte zur Klärschlammtrocknung. Die große Biogas-Anlage liefere reichlich Energie zur Trocknung in dem "gewächshausartigen" Gebäude aus durchsichtiger Folie. Der beste Energieträger sei die Sonne. "An sonnenreichen Tagen läuft die Anlage energiefrei", sagte Kraus.

Dass der Bedarf ungebrochen ist, zeigt die Tatsache, dass Kraus den Klärschlamm von vielen Kommunen aus den Landkreisen Neustadt/WN, Tirschenreuth, Schwandorf und Cham abholt. Die Vertreter aus den Kommunen waren angetan vom technischen Fortschritt der Firma. Kappl dankte dem Unternehmer Kraus mit einem kleinen Präsent für die sehr interessante Besichtigung.
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