15.10.2017 - 20:00 Uhr
LeuchtenbergOberpfalz

Leuchtenberg feiert Richtfest Residenz für den Bürgermeister

Am 10. Juli begann die energetische Sanierung der Mehrzweckhalle. Jetzt ziert schon ein Richtfest-Bäumchen den "Bürgermeister-Anbau". Gemeindechef Anton Kappl sieht erstmals seine neue Residenz.

Das Richtbäumchen wird auf die Residenz des Bürgermeisters gesetzt. Architekt Josef Schönberger (links) zieht mit Bürgermeister Anton Kappl (dritte von links) und dem Bauausschuss Bilanz.
von Ernst FrischholzProfil

Bei der Maßnahme des Kommunalen Investitionsprogramms (KIP) wurden die energetische Sanierung der Mehrzweckhalle mit dem Anbau eines neuen Gemeindezentrums verzahnt. Josef Schönberger aus Tännesberg, der als Architekt für die Marktgemeinde das Projekt leitet, lud Bürgermeister Anton Kappl zu einer Besichtigung ein, denn bei einer Sanierung gibt es ja normalerweise kein Richtbäumchen. Aber der Anbau für das Büro des Bürgermeisters ist fertig und auf diesen wurde ein solches gesetzt. "Die Gesamtmaßnahme ist es Wert, inne zu halten und Zwischenbilanz zu ziehen", sagte Schönberger. "Wir kreieren hier ein Ensemble Schule-Mehrzweckhalle-Gemeindezentrum, das in sich verzahnt ist." Er kündigte an, dass die Farbgestaltung der Schule in Gelb-Rot auch für die Mehrzweckhalle übernommen werde. "Ich finde das alles, was hier entsteht, sehr angemessen für Leuchtenberg", so Schönberger.

Auf der Südseite konnte man dann den Anbau sehen. Er ist wie die Mehrzweckhalle in Holzständerbauweise gebaut. Ein schöner, heller Eckraum, der ebenerdig barrierefrei über den Eingang zur Mehrzweckhalle betreten wird. Der Kellerraum unterhalb wird das Archiv. Christian Weiß und Thomas Gallitzendörfer von der KG-Holzbau in Vohenstrauß setzten des kleine Richtbäumchen.

"Dass wir heute schon so weit sind, ist den Firmen geschuldet", stellte der Architekt heraus. Es sind Firmen aus der Region, die sehr engagiert und zuverlässig fachlich hochqualifizierte Arbeit erbringen. In den Herbstferien sollen die Fenster für das ganze Gebäudeensemble angeliefert und eingebaut werden.

Bürgermeister Kappl stellte heraus, dass man viele Jahre die Sanierung der Mehrzweckhalle vor sich hergeschoben habe. Nun passe sie in das Förderprogramm KIP. Das alles in Verbindung mit dem neuen Gemeindezentrum sei ein Meilenstein für die Marktgemeinde.

Ich finde das alles, was hier entsteht, sehr angemessen für Leuchtenberg."Josef Schönberger

Die Maßnahme

Die energetische Sanierung der Mehrzweckhalle umfasst die vorgeschriebene Dämmung, das Ersetzen aller Fenster und Glasfronten sowie die Erneuerung des Daches, die Schaffung eines zweiten Fluchtwegs und den Einbau einer behindertengerechten Toilette im Erdgeschoss. Die Kosten hierfür betragen 527 000 Euro.

Für die Integration des Rathaus-Büros entsteht ein südwestlicher Anbau, der auf zwei Ebenen genutzt wird. Der Musikschulraum hinter der Mehrzweckhallenbühne wird zum Verwaltungsraum umgebaut. Die Musikschule zieht ins Untergeschoss in einen großen und hellen Raum. Kosten hierfür 162 000 Euro. Für die energetische Maßnahme in Höhe von 527 000 Euro erhält die Gemeinde 90 Prozent Förderung (474 300 Euro). Für den neuen Rathausteil (162 000 Euro) gibt es keinen Zuschuss. Somit beläuft sich der Gesamtanteil der Marktgemeinde auf 214 700 Euro. (fz)

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