OWV-Adventssingen in Leuchtenberg
Maibaum wird zum Christbaum

Dass der "Advent ein Leuchten" ist, verkündete der Kirchenchor unter Leitung von Josef Frischholz
Vermischtes
Leuchtenberg
21.12.2016
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Kinderstimmen, Chorgesang, Jagdhörner, Posaunen, Trompeten und Gitarren erklingen in der Pfarrkirche St. Margareta. Dazwischen sind aber noch ganz andere Töne zu hören.

(fz) Das Adventssingen des OWV stimmte auf das Weihnachtsfest ein. Auf dem Kirchplatz hatten die Vohenstraußer Bläser die zahlreichen Besuchern empfangen.

Im Gotteshaus ertönten die Jagdhörner vom "Jägerstammtisch" und der Männergesangverein unter Leitung von Holger Schäufler leitete vielstimmig mit "Steht still und lauscht ein wenig" sowie der "Heiligen Nacht" von Ludwig Thoma zur Begrüßung des OWV-Vorsitzenden Michael Schwabl über. "Singen, Musizieren und Geschichten erzählen sind in der staaden Zeit eine christliche Tradition und diese wollen wir pflegen." Er dankte allen Akteuren und besonders Rosi Gollwitzer für die Organisation. Er wies darauf hin, dass Spenden für die Renovierung der Pfarrkirche verwendet würden.

Moderator Bepp Gollwitzer kündigte den Kirchenchor an, der unter Leitung von Josef Frischholz Lieder wie "Advent ist ein Leuchten", "Weihnachtsstern" und "Stehe still" sang. Eine Bereicherung stellte das Vohenstraußer Bläserquintett unter Leitung von Johann Gruber dar. "Engel singen Jubellieder", "Es wird scho glei dumpa" und zum Schluss mit der "Andachtsjodler" bildeten einen Kontrast zum Gesang.

Vom Moderator war zu hören, dass Weihnachten auch lustig sein kann, als er Toni Lauerers "Apfent" vorlas. Zudem ging Gollwitzer mit der "Zeitverschiebung" auf die Tatsache ein, dass sich wegen der "Geldmache" die Weihnachtszeit immer weiter nach vorne verschiebt. "2020 wird es so sein, dass man den Maibaum zum Christbaum umfunktioniert. Wann werden wir es mal spannen und g'scheit werd'n?", fragte Gollwitzer.

Ein lustiger Farbtupfer war der kleine Kinderchor. Die Mädchen sangen von Bratäpfeln und der Weihnachtsbäckerei. Bischof Nikolaus, der das Adventsingen besuchte, setzte sich mit dem weihnachtlichen Frieden auseinander. Angesichts der Dramen und kriegerischen Ereignisse in der Welt bezweifelte er, dass die Menschen den weihnachtlichen Frieden im Herzen haben.

Zum Nachdenken über Weihnachten regten Rosi Gollwitzer mit Tochter Tanja und Sohn Wolfgang gesanglich an - mit Gitarrenklängen, untermalt mit ihren Liedern "Nimm dir Zeit" und "A Weihnacht wia's wia früher war". Pfarrer Moses Gudapati spendete den Segen und stellte fest, dass der Sinn von Weihnachten und die Vorfreude auf das Christkind in die Pfarrkirche eingekehrt sind.
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