27.02.2018 - 20:00 Uhr
Luhe-Wildenau

"Lemmy" Kiener erneut im 349er-Club Das hört man gern

Von Wiederholungstätern hält man sich eigentlich fern. Nicht so, wenn "M. K. unplugged" auf der Bühne des "349er - House of Rock" auf der Bühne steht.

Zum vierten Mal ist Lemmy Kiener auf der "349er"-Bühne zu Gast. Zu viel ist das noch keinem geworden. Bild: lst
von Autor LSTProfil

Luhe. Auch wenn Mathias "Lemmy" Kiener mit seinem Solo-Programm bereits das vierte Mal in Luhe zu Gast war, tat dies dem enormen Publikumszuspruch keinen Abbruch. Im Gegenteil - mit neu arrangierten Songs lieferte "M. K. unplugged" erneut einen tollen Konzertabend ab.

"Der Gig war der Hammer, die Stimmung war genial", freute sich "Lemmy" nach seinem Auftritt. Und "349er"-Chef Stefan Friedl ergänzte: "Die alten Lieder in einem neuen Gewand zu hören, war perfekt." In der Tat, denn "M. K. unplugged" gab im "349er" wiederum Rock-Classics "unplugged" zum Besten, selbstverständlich wieder ohne großen elektronischen Firlefanz.

Lange blonde Haare, eine leicht getönte Brille und dazu eine Stimme, die an die Glamour-Rockgrößen der 70er und 80er Jahre erinnert - "Lemmy" macht nicht nur äußerlich keinen Hehl daraus, dass er ein Kind der 80er Jahre ist. Er liebt und lebt eben dieses Jahrzehnt.

Ein Versprechen, das er vom ersten Song an konsequent einlöste. Gut, ab und an gab es kleine musikalische Abschweifungen in die 70er und 90er Jahre, aber grundsätzlich kamen die meisten Songs aus der Zeit von 1980 bis 1990. Eines wurde dabei ganz schnell klar: Kiener, früher Mitglied bei "AC/DX." und "Roxxess", ist ein Vollblutmusiker.

Egal, ob "In the army now" von "Status quo", "Burning heart" von "Survivor", "Heartlight" von Kenny Loggins, "When we stand together" von "Nickelback" oder "Do you believe in love" von "Huey Lewis and the news" - "Lemmy" bedient sich an den Originalen, aber verpasst ihnen neue Arrangements, die die Songs einzigartig machen.

Es kamen lediglich Looper sowie Stomp-Boxen sowie eine Ukulele zum Einsatz, was aber dem 80er Flair in keiner Weise schadete - Wiederholung jederzeit gern gehört.

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