Luher CSU will den Chefsessel im Rathaus erobern - Anfeuerung auch vom Kreisvorsitzenden
Geschlossen für Gerhard Kres

Lokales
Luhe-Wildenau
06.05.2013
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Geschlossenheit demonstrierten die drei CSU-Ortsverbände bei der Aufstellung ihres Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl 2014. Bei der geheimen Abstimmung im Naabtalhaus votierten alle 57 anwesenden Mitglieder für den derzeitigen zweiten Bürgermeister Gerhard Kres.

Es war Aufbruchstimmung zu spüren, denn neben den wahlberechtigten CSU-Mitgliedern waren viele JU-Mitglieder gekommen, um ihren Kandidaten zu unterstützen. Die JU- Ortsverbände waren ja erst in den vergangenen Jahren wieder reaktiviert worden und beteiligen sich seitdem aktiv am politischen Geschehen.

Nach der Begrüßung durch den Oberwildenauer Ortsvorsitzenden Roland Rauch wurde ein Wahlausschuss gebildet, den Kreisvorsitzender und Landrat Simon Wittmann leitete. Ortsvorsitzender Hans Anzer aus Luhe schlug dann Gerhard Kres als Bürgermeisterkandidat vor. "Er ist bei der Bevölkerung beliebt und der richtige Mann, um eine Wachablösung herbeizuführen." Der Neudorfer Ortsvorsitzende Johann Kick versprach: "Wir Neudorfer stehen hinter dir und wollen alles für einen erfolgreichen Wahlkampf geben." Frauen-Unions-Vorsitzende Sigrid Ziegler sagte ihre Unterstützung für Kres zu, der vor zehn Jahren die FU mit aus der Taufe gehoben hatte.

Für die drei JU-Ortsverbände sprach sich Norbert Wildenauer für den Kandidaten aus, der viel kommunalpolitische Erfahrung mitbringe und von dem man sich frischen Wind erwarte. Vor der Abstimmung stellte Kres seine Ziele vor. Dazu gehören finanzierbare Bauplätze für junge Familien, die Ansiedlung von Gewerbebetrieben und die Sanierung der Ortsstraßen. Er will den Bürgern unbürokratisch helfen. Vor allem das Fußgängerproblem am Kreisverkehr soll entschärft werden.
Landrat Wittmann gratulierte zu diesem 100-Prozent-Nominierungsergebnis. Er dankte den drei Ortsvorsitzenden für diesen Zusammenhalt. "Nur so kann der Wechsel geschafft werden. Ihr habt den richtigen Mann aufgestellt. Mit ihm und der Unterstützung durch die Mandatsträger von Bund und Land wird neues Leben in der Gemeinde einkehren."

Wittmann sprach noch den bevorstehenden Ausbau der Kreisstraße von Oberwildenau nach Etzenricht an. Leider sei der Bau eines Radweges an der SPD-Kreistagsfraktion gescheitert. Nun solle versucht werden, einen Radweg bis zur Einmündung nach Sperlhammer zu verwirklichen. Sollte die Landtagswahl verlorengehen, wäre bei einem Dreierbündnis von SPD, Grünen und Freien Wählern Chaos in Bayern angesagt.
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