28.02.2018 - 17:20 Uhr
Luhe-Wildenau

Gemeinderat stellt Weichen für Feuerwehrhaus Oberwildenau Nur der Boden macht Probleme

Der Standort für das neue Feuerwehrhaus in Oberwildenau könnte besser nicht sein, da sind sich Architekt und Gemeinderat einig. Das einzige Problem ist der Untergrund.

Das Architekturbüro plant mit zwei getrennten Hallen. Plan: Schöberl
von Redaktion OnetzProfil

Luhe-Oberwildenau. Am Standort war früher ein Weiher. Er wurde mehrmals aufgefüllt. Das könnte den Neubau teurer machen.

Der Gemeinderat hat der Planung des Architekturbüros Schöberl in seiner letzten Sitzung uneingeschränkt zugestimmt. Josef Schöberl erläuterte die Details, deren Wermutstropfen allein der möglicherweise notwendige Bodenaustausch ist. Unter Umständen könne jedoch mit Schotterpfahlgründungen gearbeitet werden; ob das möglich ist, das berechnen derzeit die Statiker.

Der Standort direkt gegenüber dem Naabtalhaus sei verkehrstechnisch bestens angebunden, sowohl innerorts über die Gemeindestraße als auch durch eine eigene Ausfahrt auf die Kreisstraße NEW 21. Zum Bauhof hin ergäben sich automatisch Synergieeffekte etwa in Bezug auf die dortige Waschhalle, den Übungshof und die Parkplätze.

Der Neubau gliedert sich auf gut 620 Quadratmetern in eine Halle für drei Einsatzfahrzeuge und eine weitere etwas kleinere Halle für die Flachwasserboote der Wehr und die Aufstellleiter. Die beiden Hallen umschließt der niedrigere Nebenbau, der Sozialräume, Floriansstüberl, Kleiderkammer, WCs und Duschen, Umkleide, Lager und Werkstatt beherbergen wird.

Die Trennung der Hallen ist den Worten Schöberls zufolge den Platzverhältnissen wie der unterschiedlichen Nutzung geschuldet. Zentral zwischen den beiden Hallen mit Blick in den Alarmhof wird der Einsatzleiter sein Büro bekommen. Der Unterrichtsraum findet jedoch keinen Platz mehr in dem Neubau, dieser ist im gegenüberliegenden ehemaligen Schulhaus geplant. Beheizt wird das Gebäude über das Naabtalhaus, dessen Heizungsanlage laut Schöberl groß genug dafür ausgelegt ist. Das soll Kosten sparen wie die Verkleidung der beiden Hallen mit Sandwichpaneelen. Der Architekt schlägt für den schlichten Neubau ein helles Grau für die Hallen und Rot für die Nebengebäude vor. Die Genehmigung des Landratsamtes sei in Kürze zu erwarten.

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