30.08.2017 - 17:08 Uhr
Luhe-WildenauSport

Doppelt guter Abschlag 40 Teilnehmer in Schwanhof golfen für Deutsche Krebshilfe

Das ist die ideale Kombination: Sich sportlich zu betätigen und auch noch Gutes zu tun. Am Sonntag waren etwa 40 Golfer aus Süddeutschland auf der Anlage in Schwanhof, um für einen guten Zweck abzuschlagen und zu putten. Seit einigen Jahren ist der Golfclub Schwanhof schon Gastgeber für die Golf-Wettspiele der Deutschen Krebshilfe. Die Institution sammelt bei den Teilnehmern für einen guten Zweck. Bei den drei Regionalfinals bundesweit und dem Endturnier Anfang Oktober im Spa-und-Golf-Ressort Weimarer Land sollen wieder knapp 300 000 Euro für die Krebshilfe zusammenkommen. Insgesamt wurden über all die Jahre schon mehr als 7 Millionen Euro eingespielt.

Die Bruttosieger beim Golfturnier der Deutschen Krebshilfe im Golfclub Schwanhof. Bild: hfz
von Josef Maier Kontakt Profil

Nicht nur der Benefizgedanke gilt aber, auch der sportliche Wert des Turniers ist durchaus beachtlich: "Das Niveau war auch dieses Jahr ziemlich gut", sagt Christian Greiten, Pressereferent bei der Deutschen Krebshilfe. "Es waren zahlreiche einstellige Handicaps dabei."

Auch vom gastgebenden Golfclub Schwanhof gab es einige Teilnehmer: Hans-Günther Höhbauer landete in seiner Klasse auf Rang zwei der Bruttowertung, ebenso wie Jacqueline Döbrich in ihrer Handicap-Klasse. Markus Wiederer wurde in seiner Bruttowertung Vierter. Mit Lukas Kandziora vom Golfclub Fränkische Schweiz überraschte ein 14-Jähriger als Zweiter seiner Handicapklasse.

Man kennt sich mittlerweile auf der Tour. "Es gibt einige, die man immer wieder bei den Turnieren trifft", sagt Greiten. Die Golfer spenden vor ihre Runde eine Summe, auch der Golfclub Schwanhof verzichtet auf das Startgeld. Am Wochenende war ohnehin viel mehr los auf der Anlage in Schwanhof, weil einige Teilnehmer schon einige Tage früher angereist waren, um die Anlage zu nutzen. "Die verbinden das mit einem Kurzurlaub hier in der Region", wusste Detlef Hennings, Golfmanager in Schwanfhof. Greiten freute sich wieder über eine gelungene Veranstaltung in der Oberpfalz und sagte schmunzelnd: "Das Einzige, worüber manche gemeckert haben, war ihre eigene Leistung."

Das Einzige, worüber manche gemeckert haben, war ihre eigene Leistung.Christian Greiten von der Deutschen Krebshilfe

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