Fußball Kreisliga Süd
SC Luhe-Wildenau wieder spitze

Mit seinen beiden Toren war Sebastian Urban (rechts vorne) der Matchwinner für den SC Luhe-Wildenau beim 2:0-Heimsieg über den FV Vilseck. In dieser Szene feiern der Stürmer und seine Teamkollegen den zweiten Treffer. Bild: A. Schwarzmeier
Sport
Luhe-Wildenau
15.10.2017
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Der SC Luhe-Wildenau (1./29) hat die Tabellenführung in der Kreisliga Süd zurückerobert. Der bisherige Spitzenreiter FV Vilseck (2./29) musste sich mit 0:2 geschlagen geben.

Weiden. Seinen zweiten Saisonsieg meldet der TSV Eslarn (12./8). Durch den 4:2-Heimerfolg gegen Schlusslicht SV Freudenberg (14./4) rückte der Aufsteiger auf den Relegationsplatz vor.

SC Luhe-Wildenau 2:0 (1:0) FV Vilseck

Tore: 1:0 (35.) Sebastian Urban, 2:0 (78.) Sebastian Urban - SR: Johann Weingärtner (1. SG Regental) - Zuschauer: 240 - Rot: (81.) Philipp McLarrin (FV) wegen Tätlichkeit - Gelb-Rot: (85.) Benedikt Herbrich (FV)

Die rund 240 Zuschauer sahen von Beginn an eine schnelle und intensive Begegnung, in der Broz die Heimelf bereits in der zweiten Minute in Führung hätte bringen können. Das Spiel wogte hin und her mit Chancen auf beiden Seiten. In der 34. Minute wurde Argauer an der Strafraumgrenze gefoult. Den fälligen Freistoß verwandelte Sebastian Urban unhaltbar ins untere Eck. Vier Minuten später rettete die Latte für den SC. In der 41. Minute hätte Benjamin Urban beinahe auf 2:0 erhöht, aber sein Schuss aus der Drehung wurde noch kurz vor der Linie geblockt.

Vier Minuten nach der Halbzeit hatte erneut der agile Argauer die Chance zu erhöhen, aber er zielte links vorbei. In der 56. Minute dann einer der Knackpunkte der Partie: Benjamin Urban musste nach einem ungeahndeten Ellenbogenschlag seines Gegenspielers ins Krankenhaus. Durch die zuvor etwas nachlassende SC-Truppe ging daraufhin ein Ruck und die junge Elf kämpfte verbissen um jeden Ball. Belohnt wurde sie in der 78. Minute durch den zweiten Treffer von Sebastian Urban. Nach einem schnellen Angriff über links zog Urban in den Strafraum, ließ seinen Gegenspieler aussteigen und vollstreckte aus acht Metern. In der Folge brachten die nun frustrierten Vilsecker noch mehr Härte in die Partie und agierten undiszipliniert. Ab der 81. Minute agierte der FV nur noch zu zehnt. McLarrin ließ sich im Gewühl vor einem eigenen Freistoß zu einer Tätlichkeit hinreißen und wurde nach Rücksprache mit dem Assistenten vom Schiedsrichter mit Rot des Feldes verwiesen. In der 85. Minute folgte ihm Herbrich, der sich, bereits verwarnt, ein absichtliches Handspiel leistete. Danach hätte der SC bei Kontern das Resultat sogar noch erhöhen können.

TSV Eslarn 4:2 (3:1) SV Freudenberg

Tore: 1:0 (6.) Philipp Zilk, 2:0 (22.) Sebastian Lindner, 3:0 (33.) Sebastian Lindner, 3:1 (41.) Michael Roith, 3:2 (71.) Gerhard Schiesslbauer, 4:2 (90.) Adam Like - SR: Roman Solter (Weiherhammer) - Zuschauer: 150

(dri) Der TSV Eslarn eröffnete sein Kirwa-Wochenende mit einem wahren Torreigen gegen den SV Freudenberg. Wo in den vergangenen Spielen der Aufwand an Chancen in keinem Verhältnis zum Torertrag stand, war in der ersten Halbzeit am Samstagnachmittag fast jeder Versuch ein Treffer. Schon früh brachte Philipp Zilk die Grenzlandelf in Front. Das zweite Tor entstand nach einer Balleroberung von Kral im Mittelfeld, der Lindner über die halblinke Seite steil zur Grundlinie schickte. Lindner schob den Ball souverän ein. Dem 3:0 ging eine kuriose Doppelchance voraus: Zankl schlug einen langen Ball in die Spitze, den Bäumler erlief. Er scheiterte aber erst an Meiler, dann am Querbalken. Erst Lindner staubte den abprallenden Ball per Flugkopfball ab. Den stets Nadelstiche setzenden Freudenbergern gelang kurz vor der Halbzeit der Anschluss. Im zweiten Durchgang hielt Eslarn den SV lange mit konsequentem Mittelfeldpressing in Schach. Eine Unachtsamkeit in der TSV-Abwehr nach einem hohen Ball nutzte Schiesslbauer per Seitfallzieher zum 3:2. Von da an war Eslarn in der eigenen Hälfte gefangen, Freudenberg lief an. In der 90. Minute läutete Like nach einem Konter mit dem 4:2 die bevorstehende Kirwa-Feier ein.
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