16.04.2016 - 02:10 Uhr
Luhe-WildenauSport

Fußball SC Luhe-Wildenau: Kopf nicht hängen lassen

Wernberg. Auweia! Diese 0:7-Klatsche beim TSV Detag Wernberg hat weh getan. So weh, dass Trainer Roland Rittner in der Spielersitzung am Donnerstagabend lauter als gewöhnlich wurde.

Alles andere als zufrieden war Roland Rittner mit dem Auftreten seiner Mannschaft beim 0:7 in Wernberg. Der SC-Trainer hofft auf Besserung im Heimspiel gegen den SV Kulmain. Bild: G. Büttner
von Alfred Schwarzmeier Kontakt Profil

"Es darf nicht sein, dass einige Spieler die Köpfe hängen lassen, nur weil der Gegner schnell 2:0 führt und es nicht so läuft", hielt der Trainer des SC Luhe-Wildenau seinen Schützlingen den Spiegel vor. Im Heimspiel am Samstag (16 Uhr) gegen den abstiegsgefährdeten, aber auch wiedererstarkten SV Kulmain fordert Rittner Besserung und vollen Einsatz: "Wir wollen uns in den restlichen sechs Saisonspielen anständig verkaufen. So ein Auftreten wie in Wernberg geht nicht. Diese Botschaft habe ich meiner Mannschaft nahegelegt."

Allerdings ist es um die personelle Situation des Sportclubs nicht zum Besten bestellt. Ein halbes Dutzend Spieler, darunter Leistungsträger wie Sidi Härtl, Markus Frischholz oder Fabian Ippisch, fällt aus. Weitere Akteure wie Thomas Hermann oder Marco Witt sind angeschlagen. Zum Kader stößt wieder Milo Bednarik.

Noch nichts erreicht

(ak) Der SV Kulmain mischt die Karten im Abstiegskampf dagegen neu. Mit dem dritten Dreier im vierten Spiel dieses Jahres sind die Gelb-Schwarzen an die Mitkonkurrenten um den Relegations- und Nichtabstiegsplatz weiter herangerückt. Aber nicht nur die Punkte stimmen aktuell, sondern auch die Mannschaftsleistung, wie beim 2:1 am Mittwoch gegen die DJK Ensdorf zu sehen war. "Wir haben noch nichts erreicht, sind aber auf dem richtigen Weg", resümiert SV-Vorstand Wolfgang Groß.

In Oberwildenau erwartet Kulmain einen sehr defensiv eingestellten Gastgeber, der zwar abgeschlagen, aber keineswegs mutlos ist. Die hoch motivierte SV-Elf muss sich im Spielaufbau in Geduld üben und steten Druck aufbauen. Bis auf die beiden Langzeitverletzten Peter Dollhopf und Benedikt Weber sind alle Spieler einsatzfähig.

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