08.02.2018 - 20:10 Uhr
Luhe-Wildenau

Hohe Hürde für Oberwildenauer Kegler Kegler erwarten Tabellenführer TSV Großbardorf

Am Samstag (12.30 Uhr) erwarten die Kegler des SC Luhe-Wildenau auf den heimischen Bahnen mit dem TSV Großbardorf den Tabellenführer der 2. Keglerbundesliga Nord/Mitte.

von Norbert DietlProfil

Wer fünf Spieltage vor Saisonende mit fünf Punkten Vorsprung die Tabelle anführt, der wird wohl kaum die Großchance auf die Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur 1. Bundesliga beim Tabellenvorletzten verspielen. Sportlich hat der TSV Großbardorf in dieser Saison nur einmal verloren und zwar im Spitzenspiel beim TSV Kaiserslautern. Der zweite Punktverlust der Unterfranken resultiert aus einem Regelverstoß, als man beim 7:1-Sieg beim Tabellenletzten in Liedolsheim die Spielerpässe nicht vorlegte und auch binnen Nachfrist beim Spielleiter auch nicht einreichte. Der SC Luhe-Wildenau kann in der Partie objektiv betrachtet nur gewinnen.

Sportlich erkämpfte 33:14 Mannschaftspunkte und 10:2 Tabellenpunkte unterstreichen die Dominanz der Gäste aus dem Frankenland. Aber auch nach dem Punktabzug liegen die daheim verlustpunktfreien Großbardorfer in der Auswärtstabelle immer noch mit 8:4 Tabellen- und 26:22 Mannschaftspunkten ganz vorne. Zappenduster sieht es dagegen beim SC Luhe-Wildenau, der mittlerweile gemeinsam mit dem Mitaufsteiger Liedolsheim am Tabellenende liegt. In Sachen Klassenerhalt muss man sich an Weiden, Lorsch und Bamberg orientieren. Am Main wird man sicher dafür sorgen, dass die Zweitligareserve in entscheidenden Spielen aufgerüstet wird und Victoria II damit kein Maßstab für die restlichen Mannschaften im Kampf um den Ligaerhalt sein dürfte.

Solange der Klassenerhalt rechnerisch möglich ist, ist Aufgeben beim SC Luhe-Wildenau keine Option. Wenn Grünwald & Co. die nach dem Heimsieg über Bamberg II im Training gezeigten Leistungen gegen Großbardorf abrufen kann, dann ist zwar noch nicht sicher, dass man das Spiel gewinnt, ärgern kann man den Tabellenführer aber trotzdem.

Manuel Klier, Manuel Kessler, Patrick Fickenscher, Ivan Bosko, Gert Erben, Daniel Wutz und Michael Grünwald versuchen jeden Strohhalm zu greifen, wobei allerdings der Einsatz des in dieser Woche verletzten Manuel Kessler noch nicht ganz sicher ist.

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