22.03.2018 - 20:10 Uhr
Luhe-Wildenau

Kegeln 2. Bundesliga Abstieg in Würde

Mit dem Auswärtsspiel bei Rot-Weiß Hirschau schließt sich am Samstag (13.15 Uhr) für den SC Luhe-Wildenau das Kapitel 2. Kegler-Bundesliga. Selbst mit einem Sieg ist der sofortige Wiederabstieg in die Bayernliga nicht mehr zu verhindern.

von Norbert DietlProfil

Was im übertragenen Sinn als "Fortsetzungsroman" gedacht war, entwickelte sich zur "Kurzgeschichte". Denn die Zweitklassigkeit währte für den Sportclub nur eine einzige Saison. Es hatte bisweilen den Anschein, dass nicht alle verinnerlicht hatten, dass der Durchmarsch von der Regionalliga bis in die 2. Bundesliga der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte war. Die "Macher" innerhalb der Abteilung müssen sich nun darüber klar werden, wie es weitergehen soll. Dass die Talfahrt nämlich anhalten kann, dafür gibt es Beispiele. Der Weg von der 2. Bundesliga in die Kreisklasse ist kein unrealistisches Szenario.

Mit solchen Gedanken werden sich die SC-Kegler aber zum Saisonschluss ganz sicher nicht befassen. Wenn schon Abschied, dann in sportlicher Würde. Dass die Oberwildenauer es draufhaben, das haben sie vor zwei Wochen gegen die Nibelungen Lorsch II mit einem neuen Bahnrekord unterstrichen. Allerdings wurden nur eine Woche später mit der Heimniederlage gegen Liedolsheim alle Hoffnungen begraben. Wer in Hirschau zum Einsatz kommt, wird sich unmittelbar vor Ort entscheiden. Gert Erben, der zuletzt krankheitsbedingt nicht zur Verfügung stand, ist wieder dabei. Mit Erben, Manuel Klier, Manuel Kessler, Daniel Wutz, Patrick Fickenscher, Ivan Bosko und Michael Grünwald macht sich die Stammbesetzung in die Kaolinstadt auf. Dass man dort ungewohnt über sechs Bahnen zu spielen hat, erleichtert die Aufgabe aus SC-Sicht nicht. Zudem hat Hirschau mit 14:2 Punkten eine beeindruckende Heimbilanz vorzuweisen.

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