01.02.2018 - 20:24 Uhr
Luhe-Wildenau

Kegeln 2. Bundesliga Licht am Ende des Tunnels für SC-Kegler

Auf eine kleine Außenseiterchance hofft der SC Luhe-Wildenau am Samstag (12 Uhr) in der 2. Kegler-Bundesliga beim ESV Schweinfurt. Bei drei Punkten Abstand zum rettenden Ufer müssen die SC-Kegler aber auch in der scheinbar aussichtslosen Situation alles in die Waagschale werfen.

von Norbert DietlProfil

So richtig durcheinandergewürfelt wurde die Zweitliga-Tabelle durch die aufgrund von Regelverstößen erfolgten Punktabzüge für Großbardorf und Kaiserslautern und den daraus resultierenden Gutschriften für Luhe-Wildenau und Liedolsheim zwar nicht, aber oben und unten sind die Mannschaften näher zusammengerückt. Die Gewinner sind aber trotzdem die am Tabellenende liegenden Aufsteiger KV Liedolsheim und SC Luhe-Wildenau, wobei vor allem die Oberwildenauer nach dem wichtigen Heimsieg über Bamberg II bei nun drei Punkten Abstand zum rettenden achten Platz wieder ein kleines Licht am Ende des Tunnels sehen.

Das Gebot der Stunde heißt jetzt nachzulegen. Allerdings bleibt abzuwarten, ob hier nicht der Wunsch der Vater des Gedankens bleibt, denn mit dem ESV Schweinfurt wartet ein ganz schwerer Brocken. Nach verpatztem Saisonstart - nur ein Unentschieden aus den ersten drei Spielen - haben die "Eisenbahner" mittlerweile in die Spur gefunden und die folgenden drei Heimspiele mit 19:5 Mannschaftspunkten überzeugend gewonnen. In den sechs Heimspielen wurden vier Mal über 3600 Holz gespielt, nur einmal leistete man sich mit 3407 Holz gegen Lorsch II einen Ausrutscher. Für den SCL wird es daher von entscheidender Bedeutung sein, wie man die Mannschaft in Schweinfurt aufstellt.

Nach dem Heimsieg über Bamberg II und zuletzt sehr guten Trainingsleistungen hat man auch gegen einen scheinbar übermächtigen Gegner zumindest eine "Minichance". Dabei trifft man mit Christian Rennert (Heimschnitt 647 Holz) auf einen der herausragenden Kegler der Liga. Aber auch Holger Hubert und Christoph Parente haben daheim die 600er-Marke im Schnitt übertroffen. Für das SC-Team mit Ivan Bosko, Gert Erben, Patrick Fickenscher, Manuel Kessler, Daniel Wutz, Manuel Klier und Michael Grünwald heißt es, konzentriert ans Werk zu gehen und das Unmögliche vielleicht möglich zu machen.

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