04.03.2018 - 23:02 Uhr
Luhe-Wildenau

Kegeln 2. Bundesliga SC Luhe-Wildenau darf noch hoffen

Mit neuem Bahnrekord hat der SC Luhe-Wildenau sein Zweitligaspiel gegen den SKC Nibelungen Lorsch II gewonnen. Nach dem 6:2 (3538:3413)-Heimsieg hofft der Sportclub immer noch auf den Klassenerhalt. Überragend waren einmal mehr Ivan Bosko, der seine persönliche Bestmarke von 641 Holz einstellte, und Daniel Wutz mit persönlicher Bestleistung (626).

Daniel Wutz glänzte durch eine persönliche Bestleistung. Bild: nor
von Norbert DietlProfil

Jetzt, da es vielleicht schon zu spät ist, zeigt der SC, dass er in der 2. Kegler-Bundesliga ein durchaus ernstzunehmender Gegner ist. Die SC-ler agierten geschlossen und ließen sich auch davon nicht beeindrucken, dass Lorsch mit Ralph Müller und Jurek Osinski zwei Akteure aus dem Erstligakader dabei hatte. Kapitän Michael Grünwald fiel die undankbare Aufgabe zu, Ralph Müller Paroli bieten zu müssen. Das gelang ihm nur auf der ersten Bahn (168), dieses Niveau konnte er aber nicht halten. Für ihn sprang Ivan Bosko in die Bresche, der gegen Daniel Saal einen 3:1-Sieg hinlegte und mit 641:586 Holz seine persönliche Bestleistung einstellte.

Damit war nach dem ersten Drittel der Begegnung bei einem 1:1-Zwischenstand und einer Gästeführung von lediglich elf Holz alles offen. Im Mitteldurchgang fiel die Vorentscheidung. Patrick Fickenscher machte mit 3:1 und 569:553 Holz für den SC die Türe auf. Beflügelt von der Tatsache, dass sein Gegner Marinko Ruzic nach der ersten Bahn einbrach und durch Tom Walter ersetzt wurde, lief Daniel Wutz zur Höchstform auf. Er verbesserte seine persönliche Bestleistung von 623 auf 626 Holz und knöpfte so den Gästen alleine 120 Holz ab. Damit führte der SC mit 3:1 Punkten und 125 Holz. Manuel Kessler punktete mit 3:1 und 603:561 Holz gegen Stefan Wernz und holte exakt die Kegelpunkte zurück, die Gert Erben, der nach 70 Wurf an Manuel Klier übergab, bei der 1,5:2,5-Niederlage gegen Jurek Osinski (535:577) abgeben musste. Am Ende standen für Luhe-Wildenau 3538 Kegelpunkte an der Anzeigentafel. Damit wurde erstmals auf der Bahn im Michael-Höhbauer-Stadion die Schallmauer 3500 Holz durchbrochen. Was den Klassenerhalt anbelangt, so sind die SC-ler in erster Linie auf die Mithilfe von Rot-Weiß Hirschau angewiesen. Selbst muss man die beiden noch ausstehenden Spiele (daheim gegen Liedolsheim und in Hirschau) gewinnen und dann darauf hoffen, dass Lorsch (daheim gegen Hirschau und in Erlangen) nicht mehr punktet.

Einzelergebnisse

Michael Grünwald - Ralph Müller: (168:149, 139:152, 132:177, 125:152) 564:630 - Satzpunkte: 1:3 - Mannschaftspunkte: 0:1; Ivan Bosko - Daniel Saal: (164:126, 135:134, 155:158, 187:168) 641:586 - 3:1 - 1:1; Patrick Fickenscher - Patrick Günther: (150:134, 137:134, 143:142, 139:143) 569:553 - 3:1 - 2:1; Daniel Wutz - Marinko Ruzic/Tom Walter. (145:152, 155:114, 158:117, 168:123) 626:506 - 3:1 - 3:1; Manuel Kessler - Stefan Wernz: (160:130, 151:143, 144:156, 148:132) 603:561 - 3:1 - 4:1; Gert Erben/Manuel Klier - Jurek Osinski: (127:152, 137:167, 136:136, 135:122) 535:577 - 1,5:2,5 - 4:2. Kegelpunkte: 3538:3413 - Voll: 2328:2252 - Abräumen: 1210:1161 - Fehler: 10:31 - Satzpunkte: 14,5:9,5 - Mannschaftspunkte: 6:2

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