06.04.2017 - 20:00 Uhr
Luhe-WildenauSport

Kegeln SC Luhe-Wildenau kämpft um Aufstieg

Auf geht's, SC Luhe-Wildenau: Der Meister der Kegler-Bayernliga kämpft am Samstag um den Zweitligaaufstieg. Favorisiert sind die Nordoberpfälzer nicht.

Ivan Bosko möchte mit den Keglern des SC Luhe-Wildenau den Aufstieg in die 2. Bundesliga feiern. Bild: nor
von Norbert DietlProfil

SC Luhe-Wildenau, KV Mutterstadt und KV Liedolsheim - das sind die Vertreter aus dem Verband Bayern, Rheinland-Pfalz und Nordbaden, die am Samstag ab 10.30 Uhr auf der Sechs-Bahnenanlage im Sportheim des FC Eintracht Bamberg zwei Aufsteiger in die 2. Kegler-Bundesliga Nord/Mitte ermitteln. Für die Oberwildenauer Kegler ist dies der Höhepunkt schlechthin in der bisherigen Vereinsgeschichte.

Vier Jahre mühte sich der SC Luhe-Wildenau, nachdem er infolge der Neuordnung der Ligenstruktur als Tabellenachter aus der Landesliga in die Regionalliga zurückversetzt wurde, ehe der Wiederaufstieg gelang. Als Aufsteiger marschierte der Sportclub dann nicht nur in die Bayernliga durch, sondern holte sofort wieder den Meistertitel. Jetzt können die Oberwildenauer Kegler nach den Sternen greifen, denn am Samstag klopfen sie in der Aufstiegsrunde sogar an das Tor zur 2. Bundesliga.

So groß die Freude über diesen nie geahnten sportlichen Erfolg auch ist, die Chancen auf die Zweitklassigkeit schätzt man dennoch realistisch ein. Ein Blick auf die Abschlusstabelle und die Schnittliste der Rheinland-Pfalz-Liga macht schnell klar, dass die SC-Kegler nur mit Außenseiterchancen nach Bamberg reisen. Sowohl der KV Mutterstadt als Rheinland-Pfalz-Meister als auch der in der Rheinland-Pfalz-Liga spielende Nordbaden-Vertreter KV Liedolsheim warten nämlich mit beeindruckenden Ergebnissen auf.

In beiden Teams kommen Akteure mit einschlägiger Bundesligaerfahrung zum Einsatz, wobei vor allem deren Schnittergebnisse beeindrucken. Bei Liedolsheim geht sogar der deutsche Meister des Jahres 2015, Stefan Seitz, an den Start. In der Top-Ten-Liste der Rheinland-Pfalz Liga sind nicht weniger als sieben Akteure aus Mutterstadt bzw. Liedolsheim zu finden. In der Schnittliste der Bayernliga rutscht lediglich Manuel Kessler mit 563,7 Holz noch als Zehnter in die Wertung. Aber Bange machen gilt nicht. Der SC hat am Samstag eine einmalige Chance, die es zu nutzen gilt, wobei es sicher kein Nachteil ist, wenn man aus der Außenseiterposition angreifen kann.

Gespielt wird zweimal auf Ergebnis, das heißt, dass nach zweimal 120 Wurf die beiden Mannschaften mit dem besten Gesamtergebnis jubeln dürfen. Der Dritte geht leer aus und muss im kommenden Jahr wieder auf Verbandsebene sein Glück versuchen. Da in Bamberg über sechs Bahnen gespielt wird, gehen von allen drei Aufstiegsaspiranten jeweils zwei Spieler zeitgleich in die Bahn.

Der SC Luhe-Wildenau will für alle Fälle gerüstet sein, denn zweimal 120 Wurf hintereinander sind eine gewaltige Aufgabe. Aus diesem Grund hat man einen Zehner-Kader mit Marco Maier, Sebastian Schörner, Patrick Fickenscher, Rainer Ullmann, Manfred Ziegler, Ivan Bosko, Manuel Kessler, Manuel Klier, Daniel Wutz und Michael Grünwald zusammengestellt. Ein Fanbus fährt am Samstag um 8 Uhr vom Rathaus in Oberwildenau ab. Anmeldungen sind im Sportheim (09607/1594) oder bei Gerhard Kres (09607/922702) noch möglich.

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