28.09.2017 - 22:28 Uhr
Luhe-WildenauSport

Kegler des SC Luhe-Wildenau bei der "Zweiten" von Victoria Bamberg Oberwildenauer Kegler in Bamberg nur Außenseiter

Nach holprigem Start in den ersten beiden Spielen der 2. Kegler-Bundesliga steht dem Aufsteiger SC Luhe-Wildenau erneut eine ganz schwere Aufgabe bevor. Am Samstag (15.30 Uhr) müssen sich Grünwald & Co. beim Vorjahres-Vizemeister Victoria Bamberg II beweisen.

von Norbert DietlProfil

Fehlte dem SC Luhe-Wildenau bei seinem Start in der 2. Bundesliga in Erlangen-Bruck ein Quäntchen Glück, so versemmelte man beim Zweitliga-Heimdebüt mit dem 4:4 gegen die TSG Kaiserslautern einen durchaus möglichen Sieg. Ivan Bosko ließ mit 641 Holz gleich zu Beginn endlich sein wirkliches Können aufblitzen. Gert Erben nährte parallel dazu mit 576 Holz die Hoffnungen im heimischen Lager. Im Mitteldurchgang reichte den Gästen aus der Pfalz dann eine durchschnittliche Leistung, um ins Match zurückzukommen. Bitter dann der Schlussdurchgang, denn Daniel Wutz fehlten am Ende sechs Holz und es hätte für ihn zum Unentschieden gegen Sebastian Peter und somit zu einem 4,5:3,5-Sieg für den SC gereicht.

Dem verschenkten Sieg nachzutrauern, ist nicht zielführend, so dass es gilt, den Blick nach vorne zu richten und sich auf den nächsten Gegner Bamberg II einzustimmen. Dieses Team ist die "Wundertüte" der Liga. Mit ein oder zwei Akteuren aus dem Bamberger Erstliga-Team aufgerüstet, spielt man die Gegner in Grund und Boden. Das musste Weiden am ersten Spieltag erkennen. Ohne den rumänischen Nationalspieler Cosmin Craciun kassierten die Bamberger dann am letzten Wochenende in Lorsch eine recht heftige Auswärtsniederlage. Nun weiß man natürlich nicht, wie die Bamberger gegen den SC aufgestellt sein werden. Der Stachel der Auswärtsniederlage von Lorsch dürfte bei den Oberfranken allerdings tief sitzen.

Auf Leihgaben aus dem Erstliga-Team können die Bamberger diesmal allerdings wohl kaum hoffen, denn im "Vorspiel" um 13 Uhr geht es für Bamberg I im Prestigeduell gegen den punktgleichen SKC Staffelstein um die Tabellenspitze in der 1. Bundesliga. Ob es ein Nachteil für die SC-Kegler ist, dass in Bamberg über sechs Bahnen gespielt wird, bleibt abzuwarten. In der Landesliga, damals allerdings noch gegen Bamberg III, konnten die Oberwildenauer immerhin zwei von drei Auswärtsspielen in Bamberg gewinnen.

Was die Mannschaftsaufstellung betrifft, so ändert sich nichts. Gert Erben, Ivan Bosko, Michael Grünwald, Manuel Kessler, Daniel Wutz, Manuel Klier und Patrick Fickenscher, so lautet das Aufgebot.

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