Luhe-Wildenauer Kegler wehren sich gegen drohenden Abstieg
Die Hoffnung stirbt zuletzt

Sport
Luhe-Wildenau
15.03.2018
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Im vielleicht vorerst letzten Heimspiel in der 2. Keglerbundesliga hat der SC Luhe-Wildenau am Samstag (12.30 Uhr) den Mitaufsteiger KV Liedolsheim zu Gast. Während die auswärts noch punktlosen Gäste bereits als Absteiger feststehen, funkelt beim SC noch ein kleiner Hoffnungsschimmer. Wenn der SC gegen Liedolsheim und dann auch noch in Hirschau gewinnt und die Nibelungen Lorsch II ihrerseits zweimal verlieren, wäre der Klassenerhalt doch noch möglich.

So wirklich optimistisch ist bei Luhe-Wildenau in Bezug auf den Klassenerhalt wohl kaum jemand, aber solange theoretisch noch etwas möglich ist, wird nicht aufgegeben. Dabei wäre es der Klassenverbleib für den Aufsteiger aus Oberwildenau durchaus realistisch gewesen. Dass es jetzt vielleicht doch nicht mehr reicht, dafür gibt es mehrere Gründe: Spiele, in denen die SC-Kegler in durchaus vielversprechender Situation schon sicher geglaubte Punkte wieder verschenkten. Und eines dieser Spiele war auch die Hinrunden-Begegnung in Liedolsheim, als man auf den letzten 30 Wurf nur noch zwölf Kegelpunkte hinten lag. Hätte man diese entscheidende letzte Bahn gewonnen, der SC hätte in Liedolsheim mit 5:3 gewonnen und nicht mit 2:6 verloren. Grünwald & Co. haben noch eine Rechnung offen. Ob es ein Schritt in Richtung Klassenerhalt wird, bleibt dahingestellt. Aus eigener Kraft ist der Ligaerhalt jedenfalls nicht mehr zu schaffen.

Dass es auch anders geht, haben die SC-Kegler im letzten Heimspiel gegen Lorsch II eindrucksvoll bewiesen. Nicht der 6:2-Sieg an sich beeindruckte, sondern die Tatsache, dass in Oberwildenau erstmals überhaupt die Schallmauer von 3500 Holz geknackt und mit 3538 Holz ein neuer Bahnrekord aufgestellt wurde. Nicht zuletzt ein Indiz für die dem Team vielfach abgesprochene Zweitligatauglichkeit. Mit Leistungen wie gegen Lorsch II wäre es kein Problem gewesen, daheim die für den Klassenerhalt nötigen Punkte einzufahren. Für Patrick Fickenscher, Manuel Kessler, Gert Erben, Ivan Bosko, Manuel Klier, Daniel Wutz und Michael Grünwald gilt es zu beweisen, dass der Auftritt gegen Lorsch II keine Eintagsfliege war.
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