23.10.2017 - 23:04 Uhr
Luhe-WildenauSport

Oberwildenauer Kegler in Großbardorf chancenlos

Der SC Luhe-Wildenau war im Auswärtsspiel beim Zweitligatabellenführer TSV Großbardorf erwartungsgemäß chancenlos. Der heimische TSV entschied mit 7:1 Punkten bei 3567:3306 Holz das Spiel gegen den Aufsteiger aus der Oberpfalz klar zu seinen Gunsten.

von Norbert DietlProfil

Den Zweitligakeglern des SC Luhe-Wildenau schwimmen langsam aber sicher die Felle davon. Auch nach der fünften Saisonbegegnung warten die Oberwildenauer noch immer auf den ersten Saisonsieg. Dass der ausgerechnet beim souveränen Tabellenführer in Großbardorf gelingen sollte, daran glaubte man offensichtlich selbst nicht. Die Anfangspaarungen spielten im Rahmen ihrer Möglichkeiten, was gleichbedeutend mit einer 2:0-Führung der Hausherren war. Manuel Klier (557) und Manuel Kessler (587) spielten, was sie derzeit zu spielen in der Lage sind und mussten sich Andy Behr (600) und Pascal Schneider (599) beugen, denn auch die spielten, wozu sie in der Lage sind. Und das ist halt eine Portion mehr.

Schon im Mitteldurchgang war das Spiel dann entschieden. Ein bedauernswerter Michael Grünwald war zwar mit 152:154 Holz gegen Christian Helmerich gestartet. Dann packte der Großbardorfer aber die Keule aus und schrammte am Ende mit 678 (!) Holz um ganze vier Zähler an seiner persönlichen Bestmarke vorbei. Kaum vorstellbare 286 Holz im Abräumen waren "Kegeln von einem anderen Stern". Dass Grünwald da in der Folgezeit die Luft ausging war nicht verwunderlich. Ähnlich schlimm ging es im Paralleldurchgang zu. Ivan Bosko haderte mit seinem lädierten Knie und machte völlig neben der Spur stehend nach 72 Schub Peter Hartwich Platz. Nach entsprechender Anlaufzeit schaffte der zwar noch eine vierte Bahn mit 140 Holz, was aber an der klaren Niederlage gegen Christian Menninger nichts mehr änderte. 4:0 vorne und 250 Holz Vorsprung, da waren alle Messen gelesen.

So blieb es Gert Erben vorbehalten mit einem knappen Sieg über René Wagner den Ehrenpunkt für die Gäste einzufahren, zumal Daniel Wutz seine durchaus vorhandene Chance auf einen Erfolg gegen Torsten Frank nicht nutzen konnte.

Andy Behr - Manuel Klier: (137:128, 156:153, 152:145, 155:131) 600:557 - Satzpunkte: 4:0 - Mannschaftspunkte: 1:0; Pascal Schneider - Manuel Kessler. (149.138, 146:151, 147:161, 157:137) 599:587 - 2:2 - 2:0; Christian Helmerich - Michael Grünwald: (154:152, 182:139, 175:125, 167:138) 678:554 - 4:0 - 3:0; Christian Menninger - Ivan Bosko/Peter Hartwich: (153:119, 147:125, 134:105, 126:140) 560:489 - 3:1 - 4:0; Renw Agner - Gert Erben: (131:154, 131:119, 150:140, 121:129) 533:542 - 2:2 - 4:1; Torsten Frank - Daniel Wutz: (123:138, 171:148, 158:155, 135:136) 597:577 - 3:1 - 5:1

Kegelpunkte: 3567:3306 - Voll: 2256:2176 - Abräumen: 1311:1130 - Satzpunkte: 18:6 - Mannschaftspunkte: 7:1

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