26.02.2018 - 20:48 Uhr
Luhe-Wildenau

Bürgermeister Preißer berichtet über Nato-Übung KSK Neudorf bleibt feste Größe

Neudorf bei Luhe. Auch ohne Grünauer Kirwa ist die Krieger- und Soldatenkameradschaft eine feste Größe im Neudorfer Vereinsleben. Ein neues Mitglied konnte für die Gemeinschaft geworben werden. Im kommenden Jahr ist wieder eine mehrtägige Ausflugsfahrt geplant, vermutlich nach Ostfriesland.

von Hans MeißnerProfil

Versammlungsleiter und stellvertretender Vorsitzender Hans Meierhöfer hieß besonders die Bürgermeister, Karl-Heinz Preißer und Hans Meißner, willkommen. Von einem rührigen Vereinsjahr berichtete Sophie Träger. Zum festen Jahresprogramm gehören die Schießabende auf dem vereinseigenen Schießstand im Vereinszentrum. Die Josefifahrt und die Zoiglfahrt fanden großen Zuspruch. Den Abschluss des Jahres bildete eine Winterwanderung mit einem gemeinsamen Treffen mit der SRK Oberwildenau.

In Vertretung des Kassiers legte Dominik Lindner den Mitgliedern den Kassenbericht vor. Die Mitglieder mussten zwar erfahren, dass ein Minus gemacht wurde, doch Lindner konnte die Anwesenden beruhigen : "Die Kasse ist noch gut gefüllt."

Zufrieden mit dem Vereinsjahr ist auch der Vorsitzende Josef Argauer. Das große Plus der Kameradschaft ist die Gemeinsamkeit. Es wird gut im Vorstand zusammengearbeitet, die Mitglieder stehen zu ihrem Verein und helfen gerne mit. Robert Ott konnte als neues Mitglied für die KSK Neudorf gewonnen werden. Für den 14. April steht eine Besichtigung der Basilika in Waldsassen mit anschließenden Fischessen auf dem Jahresprogramm, so der Vorsitzende. 2019 will man wieder auf große Fahrt gehen. Derzeit wird für Ostfriesland geplant. Mit einem ganz dicken Lob und einem "Vergelt's Gott" an alle Helfer beendete Argauer den ersten Teil der Versammlung.

"Saber Strike oder Brückenschlag, wie die Nato-Übung bei uns genannt wurde, führte 2016 auch durch unsere Marktgemeinde", informierte Bürgermeister Karl-Heinz Preißer. Bis zum Ziel in Estland legten die Soldaten auf zwei verschiedenen Routen jeweils 2400 Kilometer zurück. "Bei uns waren die Panzerbrigade 12 aus Amberg und die US Army aus Vilseck beteiligt." Für den Brückenbau bei Grünau waren die Panzerpioniere aus Bogen zuständig. Nach einem kurzen Stopp auf dem Luhe Marktplatz und einem kleinen Empfang ging der Marsch weiter in Richtung Polen.

Die größte Herausforderung des Marsches sei, so Preißer, die Überquerung der Weichsel gewesen. Die Brücke mit einer Länge von 380 Metern wurde von Einheiten aus Deutschland und England in nur 34 Minuten verwirklicht. "Das ist Weltrekord." Preißer umrahmte seinen Bericht mit einer Vielzahl von Bildern und auch zwei Kurzfilmen. Die Mitglieder der KSK zeigten sich beeindruckt von dieser Nato-Übung mit 31 Soldaten aus 24 Ländern.

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