Bürgerversammlung
Neudorfer wollen Baugebiet

Vermischtes
Luhe-Wildenau
13.12.2016
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Die Neudorfer wollen die Erweiterung des Baugebietes Bergäcker II forcieren. Die Jugend braucht Möglichkeiten, wenn sie in ihrem Heimatdorf bleiben wollen. Wenig Beschwerden oder Anfragen bei der Diskussion der Bürgerversammlung.

(hme) Die Neudorfer kamen in großer Anzahl zur Bürgerversammlung ins Gasthaus Schärtl. Unter den Besuchern waren auch Dritter Bürgermeister Hans Meißner sowie die Markträte Christine Post, Johann Kick, Werner Forster und Roland Rauch.

Nach den allgemeinen Informationen über die Marktgemeinde (wir berichteten) hatten die Neudorfer das Wort. Da viele Neudorfer bei der Firma IMG am Schwanhof arbeiten, gab der Bürgermeister bekannt, dass der Breitbandausbau in Gang sei und demnächst die baulichen Voraussetzungen für einen Anschluss des 150 Mitarbeiter zählenden Betriebes zu rechnen sei. Dr. Preißer hofft dann auf einen schnellen technischen Anschluss. Neudorf, so das Gemeindeoberhaupt, sei seit einigen Jahren bestens mit einer schnellen Internetverbindung versorgt.

Nach der Kündigung eines Bauhofmitarbeiters ist die Marktgemeinde auf der Suche nach einem neuen Mitarbeiter. Bewerbungen nimmt die Marktverwaltung entgegen.

Angesprochen wurden dabei defekte Straßenlampen, in der Höhe verschobene Kanaldeckel und lockere Wasserschieber. Ein Dauerthema ist das Tor zum Friedhof.

Schmutz wegen Lastwagen

Wolfgang Roll fragte nach, wann mit dem Beginn des Bauabschnitts II zu rechnen sei. Der Bürgermeister antwortete, dass die Planungen abgeschlossen seien, es fehle jedoch noch ein Teil des Grundes, der sobald wie möglich erworben werden solle. Gespräche mit dem Grundstücksbesitzer sollen zeitnah erfolgen. Johann Paulus, Inhaber der Firma "Hydraulik-Paule" im Gewerbepark Luhe, sprach das wilde Parken der Lkws an. Neben Verschmutzungen durch die Fahrer leiden auch die Bankette stark unter den Lastern. Eine schnelle Lösung sei hier nicht in Sicht, so Dr. Preißer.

Hermann Hartinger wollte wissen, was im Wasserschutzgebiet alles erlaubt sei. Der Bürgermeister sagte, alle Landwirte halten sich an die vereinbarten Regeln, es gäbe keine Auffälligkeiten. Bernhard Vogl wollte sich über den aktuellen Stand der geplanten Seniorenheime und -anlagen informieren. Beides, so der Bürgermeister, seien Projekte von Privatpersonen. Die Planungen laufen nach wie vor, auch wenn es derzeit etwas ruhiger geworden sei. Wolfgang Roll wollte - wie viele Bürger der Marktgemeinde - wissen, was mit dem ehemaligen Netto-Gebäude geschähe. Darauf antwortete der Bürgermeister, dass es sich dort um die Investition einer Privatfirma, nicht Netto, handele. Nach seinen Informationen sei geplant, das Seniorenheim wolle das Gelände mitnutzen .
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