11.07.2017 - 20:00 Uhr
Luhe-WildenauOberpfalz

Ehrung langjähriger Sammlerinnen im Pfarrheim St. Martin Caritas das Herzstück der Kirche

Premiere für den neuen Diözesancaritasdirektor Diakon Michael Weißmann: Zum ersten Mal darf er langjährige Sammler ehren.

Caritasdirektor Michael Weißmann und Pfarrer Arnold Pirner (Erster und Zweiter von rechts) zeichneten die Sammler aus. Bild: rgl
von Rita GleißnerProfil

Luhe. Zum Dank für ihr wertvolles Engagement hatte die Seelsorgegemeinschaft in Luhe-Wildenau ihre Caritas-Sammler zum Kaffeenachmittag ins Pfarrheim St. Martin eingeladen. Im Mittelpunkt stand die Auszeichnung durch Diözesan-Caritasdirektor Diakon Michael Weißmann, der seit Dezember 2016 im Amt ist.

Geistlicher Rat Arnold Pirner hieß die Gäste zur ersten gemeinsam Ehrung in der Seelsorgegemeinschaft willkommen, darunter auch die Pfarrgemeinderatssprecher Ulrike Duschner aus Luhe und Albert Baumann aus Oberwildenau.

Caritasdirektor Weißmann stellte in einer Powerpoint-Präsentation Dienste und Bedeutung der Caritas vor. Caritas bedeute Dienst am Nächsten und sei das Herzstück der Kirche. Sie habe ihren Ursprung in der helfenden und heilenden Zuwendung Gottes zum Menschen. Die Caritas helfe von der Wiege (Schwangerschaftsberatung) bis zur Bahre (Hospiz). Vorbilder seien die großen Heiligen der Nächstenliebe wie Elisabeth von Thüringen, Vinzenz von Paul, Martin von Tours und Nikolaus von Myra.

1922 wurde in Regensburg der Diözesan-Caritasverband gegründet. Unter diesem Dach gebe es heute über 900 soziale Einrichtungen mit mehr als 22 000 hauptamtlichen Mitarbeitern. Die Caritas sei der größte Arbeitgeber im Pflegebereich. Finanziert, so Weißmann weiter, würden alle Projekte durch Kirchensteuermittel, öffentliche Zuschüsse, Pflegesätze, Beiträge und Spenden, die vor allem durch die engagierten Caritassammler in den Pfarreien zweimal im Jahr zusammengetragen würden. Dabei fließe jeder Cent in konkrete Projekte und kein Cent in die Verwaltung. 40 Prozent der Spenden blieben für soziale Zwecke in den Pfarreien, 60 Prozent gingen an den Diözesanverband.

Bei der anschließenden Ehrung wurde besonders das Engagement der 83-jährigen Katharina Schwab gewürdigt, die bis zum Vorjahr 45 Jahre lang meist mit ihrem Fahrrad als eifrige Sammlerin im Einsatz war, sich um die Organisation der Kollekte in der Pfarrei Luhe kümmerte, die Listen verteilte und immer wieder neue Sammlerinnen und Aushilfen fand. Für das außergewöhnliches Engagement bekam sie die Caritas-Ehrennadel in Gold und eine Urkunde.

Elisabethmedaillen und Dankurkunden für ihren langjährigen Einsatz erhielten Erika Bacher und Therese Friedl (je 31 Jahre), Agnes Müller und Regina Schmidt (je 29), Helga Goschler, Anna Herreiner und Elfriede Ring (je 20), Angela Götz, Rita Hößler, Barbara Kick und Irmgard Weiß (je 19).

Dank- und Anerkennungsurkunden wurden überreicht an Rita Geiler (15), die in der Expositur Oberwildenau die Listen verteilt, sich um einen reibungslosen Ablauf bemüht und selbst als Sammlerin unterwegs ist, Agnes Kick (16), Elisabeth Bachmaier und Christa Stahl (15, Maria Schießl (13) sowie Luise Köllner und Johann Schlegl (je 9).

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