Feuerwehr Luhe bietet Atemschutznotfalltraining an
Retter helfen Rettern

Helfen mit abgedeckter Maske: Beim "Atemschutznotfalltraining" übten die Feuerwehrleute, wie sie unter schwersten Bedingungen einem verunglückten Kollegen helfen können. Bild: mdl
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Luhe-Wildenau
17.07.2017
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Luhe. Premiere bei der Feuerwehr Luhe: Acht Teilnehmer absolvierten den neunstündigen Pilotlehrgang "Atemschutznotfalltraining". Die Brandbekämpfung im sogenannten "Innenangriff" unter Atemschutz ist eine der gefährlichsten Tätigkeiten in der Feuerwehr. Beim Lehrgang ging um das Schlimmste, was passieren kann: Ein Atemschutzgeräteträger verunglückt im Einsatz.

Keine Sicht, giftiger Rauch, fehlende Orientierung und der zur Neige gehende Atemluftvorrat können schnell für Panik sorgen. Das ist eine psychische und physische Belastung für den Verunglückten, aber auch für die Retter. In so einem Fall gilt es, schnell zu handeln. Auf diese Situation haben sich Christina Gruber, Stefan Gläßer, Johannes Högler, Frederik Köllner, Norbert Wildenauer, Christoph Liebl, Florian Wittmann und Tobias Schimetscheck vorbereitet. Sie sind nun in der Lage, schnelle und zielgerichtete Hilfe zu geben. Im Training ging es um das Verhalten bei einem Notfall. Die Teilnehmer lernten, wie die Notfalltasche eingesetzt werden, schnelle Rettungstechniken, die Suche und das Auffinden des Verunglückten und vor allem die Versorgung mit Atemluft. Das ganze wurde mehrmals eingeübt, zum Schluss mussten die Tätigkeiten mit abgedeckter Maske - also blind - ausgeführt werden. Ausbilder und Kommandant Daniel Müller hatte in den vergangenen Monaten einen umfangreichen und auf die Feuerwehr Luhe zugeschnittenen Ausbildungsleitfaden erstellt. Grundlage stellte die erst kürzlich eingeführte Standarteinsatzregel "Sicherheitstrupp" dar. In ihr ist das Vorgehen des Sicherheitstrupps geregelt.
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