Feuerwehrleute aus Luhe bilden sich fleißig weiter
Schulung, Schulen und viel Spaß

Kommandant Daniel Müller (links) lobt das Engagement seiner Feuerwehrleute (von links): Johannes Högler, stellvertretender Kommandant Tobias Schimetscheck, Korbinian Fütterer, Christina Gruber, Johannes Bacher, Michael Ziegler, Josef Witt, Reinhard Hirmer, Stefan Gläßer, Konrad Specht und Kreisbrandinspektor Uli Kraus. Bild: mdl
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Luhe-Wildenau
04.03.2018
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Ob Waldbrände, Tiefbauunfälle oder schwere Lasten: Die Feuerwehrleute aus Luhe bilden sich fleißig für die Sicherheit der Bürger weiter. Auch die Jugendfeuerwehr wächst. Das Engagement lobt Kommandant Daniel Müller.

Luhe. Die Aktiven wurden zu 70 Einsätzen gerufen, berichtete Müller. Sie leisteten dabei in 58 Einsätzen technische Hilfe bei Verkehrsunfällen und umgestürzten Bäumen. Darüber hinaus rückte die Feuerwehr zu acht Brandeinsätze, zwei Sicherheitswachen, einem Fehlalarm und einem First-Responder-Einsatz aus. 739 Stunden wurden ehrenamtlich geleistet. Vor allem die Einsätze auf der Autobahn seien in den vergangenen zwei Jahren stark gestiegen. Müller sagte außerdem, dass die Zahl der Aktiven durch fünf Neuaufnahmen auf 40 Männer und 4 Frauen angewachsen sei. Neben der Ausbildung am Standort besuchten die Feuerwehrleute auch Lehrgänge und Seminare auf Gemeinde- und Kreisebene sowie an den Feuerwehrschulen und kamen auf über 1400 Stunden. Josef Witt besuchte den Lehrgang zum Atemschutzgeräteträger, Wolfgang Paulus und Johannes Högler den Maschinistenlehrgang. Korbinian Fütterer und Sebastian Meier nahmen an einem 80-stündigen Sanitätslehrgang teil. Florian Wittmann besuchte an der Feuerwehrschule die Lehrgänge zum Gruppenführer und Ausbilder für die Absturzsicherung.

Müller freute sich, dass die Ausbildung so hohen Stellenwert habe und auch von der Kommune ohne Probleme unterstützt werde. So wurden 2017 die Brandübungsanlage Neumarkt und die Heißausbildungsanlage in Schöllnach besucht. Weitere vier Atemschutzgeräteträger bildeten sich im mobilen Brandübungscontainer in Neuhaus fort. In Abensberg besuchten Feuerwehrleute einen Lehrgang zum Heben und Ziehen von schweren Lasten (etwa Lkw), in Freilassing zum Thema Tiefbauunfälle. Sogar bis in die Pfalz reisten zwei Helfer, um bei Wald- und Flächenbränden fit zu sein.

Im Zuge der Brandschutzerziehung besuchte die Wehr Grundschule und Kindergarten und brachte dem Nachwuchs das Verhalten in Notsituationen bei. Arbeit machte dem Kommandanten der vorbeugende Brandschutz. Hier galt es, Firmen bei Neu- und Umbauten zu beraten und Einsatzpläne zu erstellen.

Auch in die Ausrüstung wurde investiert: Ein Gerätesatz-Flaschenzug erlaubt der Absturzsicherungsgruppe künftig eine Rettung aus Höhen und Tiefen. Die Feuerwehr kaufte eine Sichtschutzwand gegen Gaffer sowie ein neues Faltzelt. Zwei Meilensteine waren die Einweihung des An- und Erweiterungsbaus sowie die Gründung der Kinderfeuerwehr. Besonders freute Müller der Zulauf bei der Jugendgruppe. Dieser zeige, dass die Jugendfeuerwehr viel Spaß habe.
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