15.10.2017 - 20:00 Uhr
Luhe-WildenauOberpfalz

Sanierung von Turnhalle und Schulaula mit hoher Förderung Handwerker in der Schule

Die Schule aus dem Jahr 1976 hat seitdem einige Veränderungen erfahren. Jetzt werden Turnhalle, Aula und angrenzende Räume generalsaniert.

Architekt Josef Schöberl (links) und Bürgermeister Dr. Karl-Heinz Preißer treffen sich regelmäßig zur Besprechung des Baufortschritts vor Ort. Die gute Ziegelfassade (links) als optisch prägendes Element der Schule wird erhalten. Bild: bey
von Walter BeyerleinProfil

Luhe. Das ermöglicht das Kommunale Investitionsprogramm (KIP) und das Finanzausgleichsgesetz (FAG) mit hohen Förderungen. "Von einer einmaligen Chance unter Berücksichtigung der beiden Förderpakete die Sport- und Mehrzweckhalle sowie die Aula für die Zukunft des Schulstandortes Luhe zu ertüchtigen", spricht Architekt Josef Schöberl aus Parkstein.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf 1 115 000 Euro, für die der Markt eine Pauschalförderung von einer Million Euro erhält. Bei den Maßnahmen nach dem Finanzausgleichsgesetz wurden 719 000 Euro Kosten ermittelt, von denen die Hälfte als Zuschuss verbucht werden könne.

Bei der Bestandsaufnahme hatte sich ergeben, dass die Bausubstanz der Turnhalle sehr schlecht geworden ist. Außerdem war es nicht möglich, die Anforderungen der Energiesparverordnung einzuhalten, weil Heizung und Lüftung ausschließlich mit Strom betrieben werden. Ziel war es, den überdurchschnittlichen Energieverbrauch von 257 KW/h pro Quadratmeter auf 190 KW/h zu senken. Für die energetische Sanierung werden Wandverkleidungen zurückgebaut, Dach, Fenster und Fassaden erneuert. Die Sporthalle erhält eine Fußbodenheizung, die über die bestehende gasbetriebene zentrale Heizungsanlage angeschlossen wird.

Weitere Maßnahmen sind die Sanierung und Modernisierung der Bausubstanz durch neue Türen, Verbesserungen in den Sanitärbereichen, die Erneuerung von Wasserleitungen und der Neubau eines Behinderten-WC mit Umkleide sowie ein ebener und damit behindertengerechter Zugang zu den Freisportanlagen. Außerdem sind der Einbau weiterer Flucht- und Ausgangstüren vorgesehen. Die elektrischen Anlagen werden einschließlich Beleuchtung, Hausalarm und Lautsprecheranlage erneuert.

Die Außenanlagen profitieren ebenfalls von den Sanierungsmaßnahmen. Der Allwetterplatz wird auf das für eine Grundschule übliche Maß von 28 mal 20 Meter zurückgebaut. Die Laufbahn wird für die Zukunft auf 50 Meter verkürzt. Damit werden zusätzliche Grün- und Pausenhofflächen geschaffen.

Seit Juli sind die Firmen in der Grundschule tätig. Um die Räume für die Faschingszeit freizuhalten, ist der Beginn der eigentlichen Sanierungsarbeiten im Innenbereich erst ab März geplant. Die komplette Fertigstellung wird 2019 sein.

Ende der 80er Jahre erfolgte die erste Erweiterung der Bildungsstätte mit dem südlichen Teil der Klassenzimmer in Verbindung mit dem Stuhllager. Später wurde aus der Volksschule die Grund- und Teilhauptschule. Jetzt gibt es im Markt nur noch die Grundschule.

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