16.03.2018 - 20:00 Uhr
Luhe-Wildenau

Schwarzkittel machen im Revier Oberwildenau wenig Probleme Keine Wildschweine erlegt

Oberwildenau. Harmonisch verlief die Versammlung der Jagdgenossenschaft Oberwildenau mit den Pächtern Josef Zanner und Alfons Schmidt. Jagdvorsteher Johannes Mutzbauer berichtete, dass die Untere Jagdbehörde des Landratsamts die Jagdpachtverlängerung bestätigt hat.

von Walter BeyerleinProfil

Nach dem Sträucher- und Baumrückschnitt wurde für das Abfahren des gehäckselten Schnittguts eine kostenneutrale Lösung gefunden, informierte der Jagdvorsteher. Der dreijährige Abschussplan umfasse wieder 46 Rehe. Außerdem gab der Jagdvorsteher bekannt, dass in diesem Jahr wieder das forstliche Gutachten zur Situation der Waldverjüngung, auch Wildverbissgutachten genannt, erstellt wird.

Kassier Anton Herreiner berichtete über die finanzielle Lage der Jagdgenossenschaft, die er als "gesund" bezeichnete. Die Jagdgenossen befürworteten einstimmig die Jagdpacht als Rücklage in der Kasse zu belassen, um damit Wege instandsetzen zu können. Jagdpächter Josef Zanner sagte, dass der Abschussplan erfüllt sei. Zehn Rehe seien geschossen worden, zehn Rehe wurden auf der Straße getötet. Auf eine Treibjagd verzichteten die Pächter. Den Schaden durch Wildschweine nannte Zanner als "nicht nennenswert". Wildschweine und Füchse wurden nicht geschossen.

Ein Weg südlich der Autobahn soll auf 650 Metern auf Vordermann gebracht werden, kündigte Jagdvorsteher Johannes Mutzbauer an. Dazu stelle der Markt Luhe-Wildenau das Material zur Verfügung. An den Kosten von 2000 Euro wird sich auch die Jagdgenossenschaft Luhe beteiligen. Für eine weitere Weginstandsetzung im "Föhret" hat der Fischereiverein Wernberg-Köblitz eine finanzielle Beteiligung signalisiert.

Abgelehnt haben die Jagdgenossen das Angebot des Bauernverbands, einen digitalen Jagdkataster zu führen. Die Kosten hätten 433 Euro für die erstmalige Einrichtung und jährlich dann 185 Euro für die Fortführung des Verzeichnisses betragen.

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