09.06.2017 - 20:10 Uhr
Luhe-WildenauOberpfalz

Albert Rupprecht besucht Firma Höhbauer und macht sich für berufliche Bildung stark Innovation öffnet Tür zum Erfolg

Oberwildenau. 300 Kunststofffenster pro Tag und 300 Holzfenster pro Woche produziert die Firma Höhbauer. Das imponierte CSU-Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht bei seinem Besuch. Mit seinem Vater Hans-Günther Höhbauer sowie den Bereichsleitern Stefan Herder und Stephan Fischer führte Geschäftsführer Christoph Höhbauer durch das Unternehmen.

Führungskräfte der Firma Höhbauer diskutierten mit Albert Rupprecht (Zweiter von links) über Fachkräftemangel, technische Neuerungen und Billigkonkurrenz innerhalb der EU. Bild: exb
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1950 gründete Michael Höhbauer den Betrieb, 1979 erfolgte die Ansiedlung an der Kohlberger Straße. Seitdem ist das Unternehmen gewachsen. Aktuell beschäftigt der Hersteller von Fenstern, Türen und Wintergärten über 330 Mitarbeiter und zählt zu den 20 größten Betrieben der Branche in Deutschland. "Wir sind der einzige Fensterhersteller der zwei eigenentwickelte dezentrale Lüftungssysteme anbietet und Innovationsführer beim Thema Einbruchschutz", sagt Christoph Höhbauer stolz.

Kritisch betrachtet die Geschäftsführung hingegen die Konkurrenz aus dem Ausland. "In Polen werden, teilweise finanziert durch EU-Mittel, jährlich bereits drei Millionen Billigfenster hergestellt." Höhbauer sucht weiter qualifizierte Kräfte, etwa Monteure und Schreiner. Rupprecht sprach sich vor diesem Hintergrund für eine Stärkung der beruflichen Bildung aus. Zudem bot er seine Unterstützung bei einer möglichen Zusammenarbeit mit einem Forschungsinstitut an.

Für die Zukunft ist der Anbau einer Logistikhalle geplant. Christoph Höhbauer dankte der CSU für die Unterstützung bei der Erweiterung des Geländes.

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