Frauenbund Mähring übergibt Spende an Heimatkreis Plan-Weseritz
1200 Euro für die St.Anna-Kirche

Der Katholische Frauenbund Mähring spendete 1200 Euro für die St. Anna-Kirche der Plan-Weseritzer (von links): 1.Vorsitzende Erna Weis, Bruno Löffler und Regine Löffler-Klemsche vom Heimatkreis Plan-Weseritz, 2.Vorsitzende Brigitte Hoffmann und Kassiererin Roswitha Riedl. Bild: wg
Vermischtes
Mähring
03.01.2017
32
0

Für Vorsitzende Regine Löffler-Klemsche und ihren Mann Bruno vom Heimatkreis Plan-Weseritz war es ein nachträgliches Weihnachtsgeschenk, als sie kurz vor dem Jahreswechsel eine Spende in Höhe von 1200 Euro entgegennehmen durften. Der Katholische Frauenbund überreichte die stattliche Summe in bar, zweckgebunden für die St. Anna-Gedächtniskirche der Plan-Weseritzer am Pfaffenbühl.

Am letzten Öffnungstag der Weihnachtsausstellung im "Gelebten Museum" waren auch Regine Löffler-Klemsche und Gatte Bruno im ehemaligen Rathaus zugegen. Sie wollten allerdings nicht nur die Sonderausstellung sehen, sondern standen den vielen Besuchern an diesem Tag auch Rede und Antwort bei Fragen, die die Weihnachtsbräuche im Kreis Plan-Weseritz betrafen. Erna Weis, Vorsitzende des Katholischen Frauenbunds Mähring, ihre Stellvertreterin Brigitte Hoffmann und Kassiererin Roswitha Riedl hatten eine besondere Überraschung für die weit Angereisten parat: Sie überreichten den Erlös des Hutza-Abends 2016, außerdem das Geld, das an diesem Abend für die St.Anna-Kirche gesammelt worden war. Außerdem wurden alle Einnahmen aus verschiedenen Veranstaltungen des KDFB-Zweigvereins des Jahres 2016 gespendet - und die Summe dann noch großzügig aus den Vereinsersparnissen aufgestockt. Insgesamt kam so der stolze Betrag von 1200 Euro zusammen. "Wir geben es gern für die St. Anna-Kirche", betonte Erna Weis bei der Übergabe. "Uns ist der Erhalt der Kirche sehr wichtig." Die Plan-Weseritzer sind treue Gäste beim alljährlichen Hutzaabends des Frauenbunds. Es bestehe eine tiefe, über Jahrzehnte gewachsene Verbundenheit zwischen den Mähringern und den Heimatvertriebenen. Nachdem für die Renovierung der Kirche im vergangenen Jahr viel Geld aufgewendet werden musste, wollte sich der Frauenbund an den Kosten beteiligen und zum Erhalt des Kleinods am Pfaffenbühl beitragen. "Das Geld ist dort gut angelegt", wussten die Damen des KDFB-Vorstandsteams. Regine Löffler-Klemsche freute sich riesig über die große Spende. Sie bedankte sich beim Frauenbund, aber auch bei allen Spendern. Die Renovierung der St.Anna-Kirche wurde um die Hälfte teuerer als anfangs geschätzt. Bei den Renovierungsarbeiten tauchten immer mehr Schäden und Mängel auf.

Wegebau und Dach

"Aber wir hatten wirklich tolle Handwerker hier aus der Region, sie waren zuverlässig und haben gute Arbeit geleistet", so Löffler-Klemsche. Die Vorsitzende des Heimatkreises dankte auch allen anderen Geldgebern und für die Fördermittel. Die Arbeiten waren wichtig für die Zukunft der Kirche, auch für die nächste Generation. "Jetzt ist vielleicht auch noch das Dach zu reparieren", überlegte die Vorsitzende. Für 2017 sei geplant, einen Weg zur Kirche zu bauen, damit die Besucher auch mit Rollator oder Kinderwagen problemlos hin kommen.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.