Schützenheimsanierung in Mähring ein Kraftakt
Kein Volltreffer bei den Zuschüssen

Kassier Dieter Beer hofft bei der Schützenhaussanierung auf die Mithilfe der Mitglieder. Bild: wg
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Mähring
13.01.2017
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Einstimmig billigten die Mitglieder des Schützenvereins "Linda" bei der Jahresversammlung eine Beitragserhöhung. Die letzte Korrektur wurde vor 15 Jahren vorgenommen. Beiträge ab 2017: Schüler 12 Euro (bisher 10 Euro), Jugend 18 Euro (bisher 10 Euro), Junioren 25 Euro (bisher 18 Euro), Schützen 39 Euro (bisher 30 Euro). Die Familienbeiträge bleiben unverändert: 64 Euro für Familien mit einem Kind, 72 Euro bei zwei Kindern, 80 Euro bei drei Kindern und mehr. Ehrenmitglieder bleiben weiter beitragsfrei.

Kassier Dieter Beer begründete die Anpassung auch mit der rund 85 000 Euro teuren Sanierung des Schützenheims. Dabei will der Verein alle Einsparmöglichkeiten nutzen. So könnte der Windschutz auf später verschoben werden. Man müsse sich auch Gedanken machen über eine Miete für Nichtmitglieder, die das Vereinsheim nutzen. Beer forderte auch auf, weitere Werbepartner für die Anlagen am Schießstand zu gewinnen. Mit einem Rückblick zeigte der Kassier weiter die Notwendigkeit der Renovierung auf. So sei das Schützenheim vor 30 Jahren eingeweiht worden. Als letzte größere Maßnahme folgte 2008 die Errichtung der Photovoltaik-Anlagen. Aktuell stehen in dem Gebäude für die Schützen 337,37 Quadratmeter im Erdgeschoss zur Verfügung. "177,56 Quadratmeter sind ständig zu heizen", wusste der Kassier.

Für die Sanierung werden Gesamtkosten von 85 000 Euro erwartet. Beantragt wurden ein Landeszuschuss und ein Zuschuss bei der Gemeinde, vom Landkreis gebe es keinen Zuschuss. Derzeit sieht es so aus, dass die Schützen mehr als die ursprünglich errechneten 15 000 Euro an Eigenmitteln aufbringen müssen. "Mit dem Bau anfangen können wir erst, wenn wir Zusagen haben." Von der Gemeinde hatte der Vereine auf 8500 Euro gehofft, nach den Richtlinien werden aber nur 3000 Euro an Zuschuss bezahlt. Nachdem nicht alle Räume zuwendungsfähig sinkt auch der Landeszuschuss. Ausgegangen sind die Schützen von rund 21 000 Euro, zu erwarten sind nur 16 450 Euro. "Das ist aber alles nur vorläufig", betonte Beer. Eingeholt wurden bereits etliche Angebote, von Zimmereien und Malern ebenso wie für die elektronischen Schießstände. Bei manchen Dingen - wie bei den Schießständen - sei wenig oder gar keine Eigenleistung möglich. Wo es möglich ist, bat Beer alle Mitglieder, Freunde und Gönner um Unterstützung und Mithilfe, um gemeinsam zum Ziel zu kommen.

Vorsitzende Gabi Zintl bat ebenfalls um Unterstützung. "Wir haben fünf Jahre Zeit, um den Zuschuss abzurufen und die Arbeiten zu verrichten. Wir müssen vom Dach anfangen und uns nach unten durcharbeiten."
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