Segen für Allradgetriebenen Rettungswagen in Griesbach
Die Sicherheit gewährleistet

Die beiden Pfarrer, Dr. Charles Ifemeje und Martin Schlenk, segneten das neue allradbetriebene BRK-Rettungsfahrzeug.
Vermischtes
Mähring
05.07.2017
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Bei Rettungseinsätzen "im Gebirge" braucht es besondere Hilfsmittel. Deshalb steht nun in Griesbach ein allradgetriebenes Rettungsfahrzeug.

Griesbach. (kro) Ein Gutachten des Instituts für Notfallmedizin habe Bedarf für den Bereich um Mähring aufgezeigt, so der stellvertretende Kreisvorsitzende des Bayerischen Roten Kreuzes, Toni Dutz. Deshalb sei nun in Griesbach eine nagelneuer, allradgetriebener Rettungswagen installiert worden. "Auf Probe", wie Dutz formulierte. Bis zum 31. Dezember 2018 werden Erfahrungen gesammelt. Im Beisein zahlreicher Ehrengäste segneten Pfarrer Dr. Charles Ifemeje und sein evangelischer Amtskollege Martin Schlenk den neuen Rettungswagen.

Der Rettungswagen, so Dutz, sei rund um die Uhr erreichbar. Von 8 bis 20 Uhr werde der Standort vom BRK-Team besetzt und nachts vom BRK Bärnau. Allrad, so Dutz, "weil wir uns im Gebirge befinden". Andreas Meier, Landrat des Landkreises Neustadt und zugleich Vorsitzender des Zweckverbandes für Rettungsdienst- und Feuerwehr-Alarmierung, verwies auf das Sicherheitsbedürfnis der Bürger. Gerade deshalb sei es wichtig, vorhandene Rettungslücken zu schließen. Meier verwies auf sein sehr gut funktionierendes Rettungswesen, das BRK sei ein wichtiger und zuverlässiger Partner. "Sie haben es hier mit Profis zu tun", versicherte Meier. Mährings Bürgermeister Josef Schmidkonz stellte heraus, dass durch den Rettungswagen die Sicherheit der Menschen hier gewährleistet sei. Gerne habe die Marktgemeinde das ehemalige Gemeindehaus für die Stationierung des Rettungswagens zur Verfügung gestellt. Schmidkonz sprach die Hoffnung aus, dass dieses Engagement nach der Probezeit verlängert werde. "Dieser 1. Juli 2017, der Tag der Installation des Rettungswagens in Griesbach, wird in die Geschichte der Gemeinde eingehen", so der Bürgermeister.

BRK-Kreisgeschäftsführer Holger Schedl prognostizierte rund 220 Einsätze im Jahr, ehe er die BRK-Mannschaft für Griesbach vorstellte. Dies sind Manfred Maurer und Richard Cruz, Richard Frank und Daniel Schenkl. Schedl betonte, dass dieses Rettungsfahrzeug das erste allradgetriebene Rettungsfahrzeug im gesamten Landkreis sei. Rein äußerlich sei das Fahrzeug an dem neuen Rauten-System erkennbar. Rund 120 000 Euro kostete dieses Fahrzeug, das die Krankenkassen finanziert haben.

Vor der Segnung bekundeten beide Pfarrer ihren Respekt vor dem Einsatz des Rettungsdienstes, sei es hauptamtlich oder im Ehrenamt. Martin Schlenk bedauerte, dass die Gesellschaft immer mehr verrohe, bestes Beispiel dafür seien die vielen Gaffer, die die Rettungsdienste behinderten. Musikalisch wurde der Festakt durch die Großkonreuther Blasmusik unter der Leitung von Markus Werner umrahmt.
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