19.06.2017 - 17:10 Uhr
MähringOberpfalz

Wasser in Griesbach, Redenbach und Asch muß abgekocht werden Erneut Keime entdeckt

Die Wasserversorgung in der Großgemeinde ist derzeit nicht in "trockenen Tüchern". Seit Freitag muss in den Ortschaften Griesbach, Redenbach und Asch das Wasser vor dem Gebrauch abgekocht werden. Grund für die Sicherheitsmaßnahme sind "E.coli-Bakterien". Und die sind in der Marktgemeinde nicht unbekannt.

Seit Freitag muss in den Ortschaften Griesbach, Redenbach und Asch das Wasser vor dem Gebrauch abgekocht werden.
von Werner Schirmer Kontakt Profil

Bereits Ende 2015 warnte das Landratsamt vor belastetem Trinkwasser. Jetzt schrillten im Bereich der Wasserversorgung Griesbach erneut die Alarmglocken. Bei einer routinemäßigen Messung in der vergangenen Woche wurden Keime festgestellt. So müssen die Werte im Wasser schlicht auf "0" stehen, gemessen wurde mit "1" eine leichte Verunreinigung. Darauf hatte das Gesundheitsamt die Abkochanordnung erlassen und das Landratsamt die Information der Betroffenen angeordnet. Die erfolgte am Freitag durch die Gemeinde in Form von Handzetteln. Landratsamt-Pressesprecher Walter Brucker bestätigt den Vorgang, rückt aber auch die Gefährdung durch das Bakterium ins rechte Licht. "Escherichia coli", das im menschlichen und tierischen Darm vorkommt, gelte eher als Indikator-Keim. Schon die nächste Probe am Samstag hatte wieder den Wert "0".

Zweite Probe soll Sicherheit bringen

Bis aber endgültig Entwarnung erfolgt, müssen noch zwei weitere Proben die Unbedenklichkeit bestätigen. Heute und am Donnerstag erfolgen die Proben und die Auswertung. Bis zum Ergebnis muss weiter das Trinkwasser in den Orten abgekocht werden. Nach rund drei Minuten sollten alle Keime abgetötet sein. Während im Dezember 2015 Starkregen als Ursache vermutet worden war, ist Bürgermeister Josef Schmidkonz beim aktuellen Vorfall ratlos. Denn die damals notwendigen Maßnahmen, etwa bei der Filtertechnik, seien alle erfolgt.

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