Ehrungen und Neuaufnahmen am Kolpinggedenktag
Spendable Kolpingsfamilie

Gemeinsam mit Diözesansekretär Ludwig Heindl (links), dem Vorsitzenden Georg Schlehuber (Zweiter von links) und Präses Armin Spießl (rechts) stellten sich die Jubilare der Kolpingfamilie zum Gruppenbild. Bilder: knh (2)
Freizeit
Mantel
03.12.2016
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Mit einem Präsent und einer Urkunde wurden Hans Kuchenreuther (Mitte) und Siegfried Schubert (Zweiter von rechts) zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Viele Ehrungen gibt es bei der Kolpingsfamilie. Beim Gedenktag ernennen Diözesansekretär Ludwig Heindl und Präses Armin Spießl neue Ehrenmitglieder.

(knh) Nach einem festlichen Gottesdienst traf sich die Kolpingsfamilie zum Gedenktag in der Mehrzweckhalle. Diözesansekretär Ludwig Heindl gratulierte herzlich zum 70-jährigen Jubiläum und führte gemeinsam mit Präses Armin Spießl die Ehrungen durch. Sie ehrten Georg Schlehuber mit der Kolpingmedaille für über 15 Jahre als Vorsitzender in Folge. Eine Ehrung mit Urkunde erhielt Gründungsmitglied Georg Gleißner für 70 Jahre Mitgliedschaft. Mit Urkunde für 60-jährige Treue wurden Hans Kuchenreuther, Anton König, Karl Hofmann und Rudolf Bayer ausgezeichnet. Hans Kuchenreuther wurde für 22-jährigen Vorsitz in der Kolpingsfamilie zum Ehrenmitglied ernannt, genauso Siegfried Schubert, der in seiner 59-jährigen Mitgliedschaft 22 Jahre lang als Schriftführer fungierte.

Die Kolpingsfamilie nahm Lucia und Herbert Gschrei sowie Sabrina Hildebrand neu auf. "Kolpingsfamilien sind kirchliche Vereine und dienen im Sinne Adolph Kolpings als Bausteine zur Verlebendigung einer jeden Gemeinde", erinnerte Heindl. "Mann und Frau bilden in der Gemeinschaft einer Familie die Grundlage des Lebens mit dem christlichen Glauben als Basis."

Geschichtlicher Rückblick

In einem Diavortrag gab der stellvertretende Vorsitzende Georg Seiser einen Rückblick über die Entstehung der Kolpingsfamilie. Da der Burschenverein im Zweiten Weltkrieg seine Aktivitäten einstellen musste, wurde im Dezember 1946 die Kolpingsfamilie Mantel gegründet. Wegen innovativer Ideen konnte sich die Kolpingsfamilie selbst finanzieren. Sie schaffte es sogar, mit ihrer Spendenbereitschaft anderen Vereinen unter die Arme zu greifen. Im vergangenen Juli feierte die Kolpingsfamilie ihr 70-jähriges Bestehen.

Präses Spießl munterte die Mitglieder auf, sich den Ängsten der heutigen Zeit zu stellen und das politische Feld keiner radikalen Partei zu überlassen. Diese predige nur Hass und Radikalität und schüre Zukunftsangst. Aber "Angst frisst Demokratie", sagte er. Zur Adventszeit sagte Spießl: "Bereitet dem Herrn den Weg. Wenn viele gemeinsam träumen, ist das der Anfang einer neuen Wirklichkeit." Ohne Visionen verkomme der Mensch und versinke in Gleichgültigkeit. So sei es unverzichtbar, der Demokratie den Rücken zu stärken. Tatkraft, Freude und Zuversicht im Sinne Adolph Kolpings seien Antrieb und Pfeiler des eigenen Handelns.

Karitativer Einsatz

Bürgermeister Stephan Oetzinger dankte der Kolpingsfamilie für ihr Karitatives Wirken zugunsten bedürftiger Vereine und überreichte ein Geldpräsent. "Die Kolpingsfamilie tut viel Gutes, was oft zu selbstverständlich gesehen wird." Als nächsten Termin verwies Schlehuber auf die Nikolausbesuche am Montag, 5. Dezember.

Weitere EhrungenEine Urkunde für 50 Jahre Mitgliedschaft erhielt Max Hirmer, für 40 Jahre wurden Herbert Schmid und Manfred Koller geehrt. 25 Jahre sind Verena Trefelmeier, Maria Weber, Monika Sperl, Gertraud Münch, Hans Münch und Hermann Scharl bei der Kolpingsfamilie.

Die Urkunden für die Gründungsmitglieder Hans Weber, Hans Gollwitzer und Erwin Klemm werden ebenso nachgereicht wie die Auszeichnungen für Josef Lunz (60 Jahre), Peter Oetzinger (40 Jahre), Regina Melischko und Albert Puff (25 Jahre). (knh)
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