13.10.2017 - 20:00 Uhr
MantelOberpfalz

Endspurt im Jubiläumsjahr Oh happy Weiherhammer

Der Endspurt im Jubiläumsjahr von Weiherhammer startet mitreißend: Der Chor "Hope and Joy" gibt in der Pfarrkirche "Heilige Familie" ein furioses Konzert.

Bei "I am not forgotten" stehen die Sängerinnen und Sänger in ener Pssage versunken da und erwachen dann mit der Erkenntnis dass niemand von Gott vergessen ist wieder zum Leben.
von Eva SeifriedProfil

Weiherhammer. "Das heutige Konzert ist ein weiterer Höhepunkt im Festjahr", betonte Bürgermeister Ludwig Biller in seiner Begrüßung und dankte Chorleiterin Remona Fink sowie Max Braun am Keybord. "Wir sind glücklich und stolz, dass wir euch in Weiherhammer haben." Der Rathauschef verwies das Publikum auf weitere Jubiläums-Veranstaltungen wie das Herbstfest der Musik diesen Samstag, 14. Oktober, in der Sporthalle, die Kirchweih oder den Weihnachtsmarkt, bevor die 30 Sänger in ihren auffälligen blauen Gewändern mit Kerzen in den Händen in die Kirche einzogen.

Bei "This Train" musste neben anderen Konzertbesuchern auch Bürgermeister Biller vorne an den Altarstufen - mitten im Chor - sein Taktgefühl unter Beweis stellen. Durch das Programm führte Pfarrer Dominic Naujoks. Er ging auf die Bedeutung der Lieder ein, zum Beispiel "I am healed". "Kann ich glauben, wenn jemand singt, ,Ich bin geheilt'?" "Ja, das habe ich selbst schon erlebt", beantwortete der Pfarrer gleich selbst seine Frage. Man könne Gott auch auf Hebräisch und tanzend loben wie bei "Shabach", einem Loblied voller Begeisterung für Gott. Hier war das Publikum wieder zum Mitmachen aufgefordert.

Die Zuschauer standen auch bei "Amen" und "Oh happy Day" auf und klatschten und sangen begeistert mit. Dabei entdeckte Remona Fink im Publikum einige Gesangstalente. "Get up" (Steht auf) war auch die Aufforderung beim fetzigen "Testify". Bei "I am not forgotten" gab es neben der lebhaften Einleitung eine Passage, wo die Chormitglieder ganz versunken und verschlungen dastanden und dann wieder zum Leben erwachten mit der Erkenntnis, dass niemand von Gott vergessen ist.

Neben Chorleiterin und Solistin Fink, die vor allem bei "Amazing Grace" die Zuhörer in ihren Bann zog, glänzten noch Hans Gallersdörfer, Carmen Weiße und Anna Träger sowie Jamila Fink mit Soloparts. Standing Ovations belohnten den Chor, der mit "Mighty Wind" und dem Refrain "Let it overflow" aus der Kirche zog. Die Sänger bildeten ein Spalier, und die Zuschauer dankten teilweise persönlich den Ensemblemitgliedern für einen gelungenen Konzertabend.

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