28.04.2004 - 00:00 Uhr
MantelOberpfalz

Daniel Gurdan reist wegen Erfindung nach Hongkong Mit UFO abheben

von Friedrich Peterhans Kontakt Profil

Modellflugzeuge, -schiffe, -eisenbahnen und -autos sind in vielen Kinderzimmern Prunkstücke, wie bei den Eltern der Mercedes oder BMW in der Garage. Zumindest was die Jungs betrifft. Im Herbst könnten die traditionellen Spielzeuge mit Fernsteuerung Konkurrenz bekommen.

Der Manteler Daniel Gurdan, zweimaliger "Jugend forscht"-Bundessieger, und sein Freund Klaus-Michael Doth aus Fürth fliegen am 1. Mai zehn Tage nach Hongkong.

Chinesische Metropole

Für die beiden Studenten ein Geschäftstermin. Denn in der südchinesischen Metropole verhandeln sie mit einer Firma über die Serienproduktion eines UFOs, das die beiden Tüftler entwickelt haben. Damit hatten sie vergangenes Jahr bei "Jugend forscht" abgehoben. "Um die 100 Euro", könnte das UFO in ein paar Monaten im Laden kosten, sagt Daniel. Im Gegensatz zu vielen Modellfliegern soll das Flugobjekt auch dann stabil in der Luft liegen, wenn der Bediener am Boden Fehler macht.

Freizeitvergnügen

Bis zu 100 Meter kann das Gerät aufsteigen. Gurdan könnte sich einen Einsatz außer zum Freizeitvergnügen auch für industrielle Zwecke vorstellen. Etwa um mit einer Digitalkamera Aufnahmen aus der Luft zu schießen.

Für alles geben die Erfinder ihr UFO aber nicht her. Daniel: "Eine militärische Verwendung kommt nicht in Frage."

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