Erschreckende Informationen über Crystal Speed
Bis zum Verfall

Lokales
Mantel
26.04.2013
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Um über die Modedroge Crystal Speed zu berichten, bot CSU-Vorsitzender Reinhold Meier einen Informationsabend in der Gastwirtschaft "Hauptmann" an. Ihre Fachkenntnisse vermittelten Hauptmeister Alexander Franz, Oberkommissar Roland Forster und Sozialpädagoge Hans Roggenhofer vom Gesundheitsamt.

Die Droge ist vor allem deshalb so gefährlich, weil viele Konsumenten die Konzentration des Stoffes unterschätzen. Das Rauschmittel gelangt nach dem Konsum schneller zum Gehirn als andere Amphetamine. Die Wirkungsdauer variiert zwischen vier und elf Stunden und kann durch weiteren Konsum oder höhere Dosen verlängert werden.

Die Wirkung von Crystal Speed führt zu gesteigertem Selbstbewusstsein, vermindertem Schmerzempfinden, unterdrücktem Hunger- und Durstgefühl. Das Schlafbedürfnis wird verringert, die Leistungsfähigkeit und das sexuelle Verlangen werden gesteigert. Erhöhter Blutdruck, überhöhter Aktivitäten- und Rededrang sind zu beobachten.

Viele Konsumenten berichten von einem oft auftretenden Kribbeln unter der Haut, was bei Extremzuständen während des Rausches mit krabbelnden Insekten gleichgesetzt wird. Nach dem Rausch folgt zumeist ein starker Kater, der in Verbindung mit Depressionen sowie körperlicher und psychischer Abgeschlagenheit auftritt.

Während des Rausches kommt es zu Schlafstörungen, erhöhter Körpertemperatur, verstärkter Aggressivität und zu paranoiden Wahnvorstellungen. Nach dem Konsum kann es zu Lungenhochdruck bis hin zum -infarkt kommen. Angstzustände, starke Nervosität, Augenrollen sowie Kau-Reflexe und Schmerzen an den Innenseiten der Wangen sind möglich.
Häufiger und regelmäßiger Konsum der Droge führt in den meisten Fällen zu starker psychischer Abhängigkeit. Ebenso wird eine Toleranz gegenüber dem Rauschmittel aufgebaut, was dazu führt, dass immer höhere Dosen für einen gleichbleibenden Rausch erforderlich sind. Bei Langzeitkonsumenten ist ein starker körperlicher Verfall zu beobachten. Es kommt zu Nierenschäden, extremem Gewichtsverlust, Blutverdickung und Bluthochdruck, Potenzstörungen, Zerfall des Zahnschmelzes bis hin zum Ausfall der Zähne durch Vernachlässigung und Austrocknung der Mundschleimhäute.

Besorgte Eltern können sich für Informationen oder Beratung auch an das Gesundheitsamt, den Kreisjugendring oder die Caritas wenden.
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