Förderverein läuft sich beim Sammeln von Spenden die Hacken ab - Jeder Cent willkommen
10 000 Euro für Moritz-Kirche

Lokales
Mantel
28.08.2014
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Unermüdlich sammeln Vorstand und Mitglieder des Fördervereins St. Moritz Spenden, damit das Kleinod weiter saniert werden kann. Das ist auch dringend nötig. Die Liste der notwendigen Arbeiten wird immer länger.

Die Begasungs-Aktion gegen den Holzwurm wurde im Juli erfolgreich abgeschlossen. Das abgebrochene Ornament an der Kanzel wurde fachgerecht wieder angebracht. Eine schlimme Überraschung waren die Schäden im Dachstuhl. An vier Stellen wurden von der Zimmerei Plödt aus Kohlberg mehrere Meter lange Balkenteile des Mauerlagers ausgetauscht. Sie waren komplett verfault.

Nur noch Brösel

Ein wichtiger Tragbalken auf der Giebelseite, der nur mehr ein paar Zentimeter Holz aufwies, der Rest war praktisch zerbröselt, wird in einigen Tagen erneuert. Bei den Zimmererarbeiten wurde auch der Befall einiger Balken mit dem gefährlichen Hausbockkäfer festgestellt. Ob eine Sanierung über die bereits begonnenen Maßnahmen hinausgehen wird, entscheidet das Baureferat der Diözese in Regensburg.

Ein Ortstermin mit dem zuständigen Referatsleiter Hiller ist demnächst vorgesehen. All das kostet viel Geld, und deshalb überreichte Harald Puckschamel mit seinen Vorstandskollegen bei der letzten Vorstandssitzung an Kirchenpfleger Wolfhard Erling einen Scheck über 10 000 Euro, der Beitrag des Fördervereins zur Sanierung der ehemaligen Wallfahrtskirche. Der Förderverein will weiter fleißig Spenden sammeln, jeder Euro ist wichtig, ob durch finanzielle Zuwendungen von Gönnern oder auch durch Mitgliedsbeiträge. Da die erste St.-Moritz-Serenade ein großer Erfolg war, wird es im nächsten Jahr eine Fortsetzung mit einem weiteren musikalischen Höhepunkt geben. Auch mit dem traditionellen Adventskonzert am zweiten Dezember-Sonntag, das die Gruppe "Kreizderquer" gestaltet, soll Geld für die Sanierung zusammenkommen. Der Förderverein denkt auch schon bis 2015 weiter.

Vielleicht ein Domspatz

Für die Kreuzwegandacht am Palmsonntag kann eventuell ein "echter Domspatz" gewonnen werden. Für die Maiandacht wird fest mit einer Zusage der Neunkirchner Sänger gerechnet. Den Gläubigen gefiel heuer der Gesang der Gruppe außerordentlich gut. Vorsitzender Harald Puckschamel und der ganze Vorstand appellieren an die Großzügigkeit der Manteler Bevölkerung, ohne die die St.-Moritz-Kirche nicht zu erhalten wäre. Auch kleinere Beträge sind willkommen. Spendenquittungen werden ausgestellt.
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