Freie Wähler diskutieren über geplante Umgehung Mantel
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Lokales
Mantel
16.04.2013
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Die Kreistagsfraktion der Freien Wähler um Sprecher Karl Lorenz machte sich Bild von der Verkehrssituation in Mantel im Hinblick auf die Umgehung der NEW 21. Bei der Ortsbegehung in den Haidenaabauen nahe des VfB-Geländes diskutierten sie das Problem der Bebauung im FFH-Gebiet und die Interessen der Bürger.

"Wir fühlen uns abgehängt und alleingelassen", klagte der Manteler FW-Vorsitzende und Marktrat Friedrich Janner. Als die Etzenrichter Umgehung fertig war, sei es sofort mit der Ortsumgehung von Weiherhammer losgegangen. "Dort ist man jetzt fast fertig, und in Mantel passiert nichts."

Außerdem fehle es an Informationen. "Wir haben den Eindruck, die Verantwortlichen lassen uns an dem ausgestreckten Arm verhungern", grollte Janner. Länger als zehn Jahre rede man über die Südvariante der Umgehung. Das Einzige aber, was an dieser Stelle entstanden sei, sei das FFH-Gebiet. Und der Verkehr der rollt weiter durch den Markt.

Täglich sind es über 4000 Fahrzeuge, Tendenz steigend. Lorenz versprach, sich dafür einzusetzen, endlich aussagekräftige Informationen über den Stand der Planungen zu erhalten und dann weiterzugeben. Auch wäre ein frühzeitiges Einbeziehen der betroffenen Anlieger und Grundstückseigentümer in die Planung sehr sinnvoll, was aber eher die Ausnahme bei solchen Projekten sei.
Leider liege aber die Lösung für eine Vielzahl der Probleme nicht mehr im Freistaat, sondern in Brüssel, gab Manfred Plößner, Kreisvorsitzender der Freien Wähler, zu bedenken. Wie genervt die Anwohner vor allem der Hüttener Straße sind, bestätigte Wirtin Helene Janner vom Gasthaus "Hauptmann" als Anliegerin. "Vor allem am frühen Morgen und in den frühen Abendstunden donnert der Verkehr durch." Bei ihr trafen sich die Freien Wähler zur weiteren Diskussion und zum Aufwärmen.
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