Guter Start beim Bürgerfest in Mantel - Schon zum Frühschoppen viel Betrieb - Dotsch mit süßer ...
Mit zwei Schlägen angezapft

Lokales
Mantel
18.08.2014
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Mit gewohnter Routine lief am Sonntagfrüh der Aufbau des Bürgerfestes, die Stände für die Essensausgabe waren schon am Samstag montiert worden. Zwar strahlte diesmal die Sonne nicht vom Himmel, aber die Manteler ließen sich von Wolken nicht entmutigen.

Der Vorstand des Kartells, alle Vereine mit vielen ehrenamtlichen Helfern arbeiten jedes Jahr harmonisch zusammen. All das koordiniert Kartellvorsitzender Richard Kammerer. Gekonnt mit zwei Schlägen und ohne einen Spritzer des Festbieres zu verschwenden zapfte Kammerer Punkt 10 Uhr nach dem Gottesdienst das erste Fass Püttner-Festbier an. Die Damen und Herren des Kartellvorstandes, der sich im vorigen Jahr verjüngt hat, stießen auf ein gelungenes 33. Manteler Bürgerfest an.

Bürgermeister dabei

Zum Frühschoppen wurde auch Weizen ausgeschenkt, und die Siedlerfrauen hatten alle Hände voll zu tun, um die Gelüste nach Weißwürsten und Brezen zu befriedigen. Kammer begrüßte die Gäste, darunter auch Bürgermeister Ludwig Biller aus Weiherhammer, und meinte humorvoll, dass die Sonne ja heute ein bisschen hinter den Wolken scheine. Aber schon zum Frühschoppen schickte sie einige Strahlen. Bürgermeister Stephan Oetzinger ging Kammerer beim Zapfen der ersten Massen zur Hand und wünschte den Gästen ein tolles Fest.

80 Kuchen und Torten

Für Stimmung sorgten die "Allerscheynst'n". In ihrer Tracht, mit Blümchen am Hut, sah man schon an dass sie die "allerschönsten" Männer auf dem Festplatz waren. Es erklang öfter ein Prosit der Gemütlichkeit und bodenständige Volksmusik wie "Geh Muater'l, da schau her".

Gegen Mittag zeigte sich dann auch mehr Sonne, und es wurde wärmer. Acht Bedienungen hatten schon am Vormittag und mittags jede Menge zu tun. Immer wieder trafen am Markt-Café der Frauen-Union die mit köstlichen Torten gefüllten Behälter ein. Jeder Verein, der sich am Bürgerfest beteiligt, spendet auch zwei Torten, so dass die Damen über 80 süße Kreationen über die Theke reichten. Dazu wurde noch ein Hektoliter Kaffee getrunken.

Nicht wegzudenken sind die Landfrauen mit ihrem Dotsch. Wie Ortsbäuerin Monika König verriet, kann man frische Kartoffeln reiben, aber für ein Fest hält sich ein guter fertiger Knödelteig einfach besser. Der wird noch mit jeder Menge frischen Eiern verfeinert und als Geheimtipp: Es kommt noch süße Sahne dazu, dann wird der Dotsch nicht so fransig.
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