Manteler Bürgerfest bleibt entgegen aller Prognosen trocken - aber nur von oben
Vorhersage einfach weggefeiert

Wer hat da was von Regen erzählt? Die Manteler ließen sich von pessimistischen Vorhersagen ihr Bürgerfest nicht vermiesen. Bild: sei
Lokales
Mantel
19.08.2014
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Am frühen Abend war bei Organisator Richard Kammerer alles gut. Die Sonne strahlte, nachdem es am Bürgerfestmorgen noch wolkig und kühl war. "Schaut euch nur den blauen Himmel an", freute er sich. Kein Wunder. Teilweise hatten Wetterpropheten schon für den Nachmittag Regen angesagt. Davon war aber nichts zu merken.

Die Manteler strömten wie gewohnt in Scharen zum Marktplatz und genossen einen fröhlichen Tag. Viele davon hatten den Regenschirm griffbereit. Am frühen Abend mussten viele an den Verpflegungsständen Schlange stehen, um Hamburger, Westernburger, Fischsemmeln, Käse, Brezen, Steckerlfisch, Gyros, Pizzaschnitten oder Bratwürste zu ergattern. Die TSG-Tischtennisabteilung buchstabierte sich mal anders: "Bro TS chmier G ruppe" und servierte Griebenfettbrot, Obatzd'n und Leberwurstbrot.

Die Band "Hoaß" unterhielt mit den bekannten Songs wie: "Du entschuldige i kenn di", oder "Weil i di mog", zu späterer Stunde wurde es dann rockiger. Das Partyvolk tobte dazu auf den Bänken und Tischen. Beim Ausschank schwitzten die Jungs des VfB, damit niemand Durst leiden musste.

Zwar vermissten einige Kinder schon das Bähnchen der Freien Wähler, aber sie hatten auch riesigen Spaß auf dem großen weißen Sandhaufen in dem "Goldnuggets", Edelsteine und Spielsachen auszubuddeln waren. Wer nichts fand, bekam eine Süßigkeit zum Trost.

Am frühen Abend war bei Organisator Richard Kammerer alles gut. Die Sonne strahlte, nachdem es am Bürgerfestmorgen noch wolkig und kühl war. „Schaut euch nur den blauen Himmel an“, freute er sich. Bilder von Eva Seifried


Geschicklichkeit war am "Heißen Draht" gefragt. Auf der Mini-Eisstockbahn konnten die Kinder bei hoher Punktzahl ein Überraschungsei gewinnen und die Erwachsenen eine Mass Bier. Mit Freude ließen die Kinder Luftballons für ein Wettfliegen in den Himmel steigen. Lustig ging's auch beim Flaschenangeln, am Karussell oder beim Schwammwerfen zu.

Eine besondere Attraktion war das Bullriding, hier blieben einige Kinder ganz schön lange im Sattel. Die Nacht verlängern und das "Nachbürgerfest" genießen, war an der Cocktailbar der JU auf dem alten Festplatz an der Haidenaab möglich. Vereine, die keine Vergnügung betrieben oder Essen anboten, halfen beim Auf- und Abbau. Im Kartell sind 49 Vereine zusammengeschlossen. Fast alle sind beim Bürgerfest mit von der Partie.
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