"Ruhepause für die Seele" stimmt bedächtig, melodiös und optimistisch auf den Frühling ein
Sonnenaufgang in Text und Musik erlebbar

Lokales
Mantel
17.04.2013
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Acht junge Frauen gestalteten in der evangelischen Kirche die Meditation unter dem Motto "Ruhepause für die Seele". Sie beschäftigten sich mit Metaphern vom Sonnenaufgang.

Renate Buchfelder, Anja Piehler, Erika Piehler, Sonja Piehler, Gisela Prölß, Annette Punzmann, Elke Wiesner und Ulrike Wiesner glänzten als Multitalente mit Orgel-, Piano- und Flötenspiel, bei Gesang und auch bei den Texten. Mit dem Sonnenhymnus "Passaglia in E-Dur" von Max Drischer eröffnete Wiesner an der Orgel das Programm.

Licht trifft Gottvertrauen

Der Melodienfolge konnte man den Verlauf eines Sonnentages wunderbar entnehmen. Zuvor waren die Sängerinnen und Musikerinnen zum Kanon "Vom Aufgang der Sonne" in die Kirche eingezogen. "Wir sind vom Schöpfer geliebt", las Gisela Prölß dazu einen Text aus eigener Feder. Mit Pianobegleitung erklang dann "Aufsteh'n, aufeinander zugeh'n von H.J. Schöne und Clemens Bittlinger.

Mit Ulrike Wiesner am Piano und Elke Wiesner an der Querflöte leuchtete das "Morgenlicht" von Raimund Schächer. Zu Herzen ging "Unser Vater" von Hans-Werner Scharnowski und Jochen Rieger. "Dass wir auf den göttlichen Plan vertrauen können", bestätigte Gisela Prölß. Fingerfertig meisterte Erika Piehler am Piano den "Tageslauf" ( I Giorni) von Ludovico Einaudi.

Spenden für Benin

In verschiedenen Besetzungen ließen die jungen Frauen dann noch "Lieder wachsen" und boten "Jesus dein Licht" von Graham Kendrick und Mattias Schnabel dar. Die Zuschauer in der voll besetzten Kirche sangen gemeinsam den Choral "Die güldene Sonne" von Paul Gerhardt.

Mit dem abschließendem Gedicht "Wir alle " bestätigte Dichterin Prölß, dass unsere Leben eng miteinander verwoben sind und jeder seinen Segen von oben bekommt. "May the light of god" war dann der krönende Abschluss der eineinhalb stündigen Ruhepause für die Seele. Tina Meyer aus Weiden stellte ihr derzeitiges Hilfsprojekt, den Bau eines Kindergartens in Tinou im westafrikanischen Benin vor. Sie bekam die Spenden des Publikums in Höhe von 455 Euro und die Spenden aus den Konzerten in den Seniorenheimen Sindersberger und St. Michael in Höhe von 175 Euro überreicht.

Der Lohn der Musikerinnen war mächtiger Beifall.
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