150-jähriges Gründungsjubiläum Fest der Superlative.
Manteler Feuerwehr hat arbeitsreiches Jahr hinter sich

Horst Meier (5. v. re) wurde nach 47 Dienstjahren in den Ruhestand als passives Mitglied verabschiedet, Otto Janner (6. v. links) nach 44 Dienstjahren. Ehrung für 30 Jahre aktive Dienstzeit erhielten Siegfried Janner (3. v. links) Stefan Lippik (1. v. rechts) Günter Dörwald (2. v. rechts) Wolfgang Janner (6. v. rechts) und Johann Riedel (3. v. rechts) Timo Krauß (Mitte) wurde als zusätzlicher stellvertretender Kommandant gewählt. Brandmeister sind nun Martin Göppl (1. v. links) und Stefan Lippik (1. v.re)
Vermischtes
Mantel
10.01.2018
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Zwölf Jugendliche (vordere Reihe) wurden bei der Jahreshauptversammlung mit Handschlag aufgenommen. Magdalene Peyerl (1 v. rechts) unterstützt Tobias Theobald bei der Arbeit als Jugendwart.

Tief durchatmen nach dem arbeitsreichen Jahr 2017 mit 150-jährigem Gründungsjubiläum und Übernahme eines neuen Löschfahrzeugs heißt es nun für die Manteler Feuerwehr. Weil das vergangenen Jahr so ereignisreich war, dauerte der Rückblick in der Jahreshauptversammlung am Sonntag im Gasthaus "Hauptmann" länger. Die über 70 Versammlungsteilnehmer benötigten ordentlich Sitzfleisch.

Wie stellvertretender Vorsitzender Richard Kammerer ausführte, zählt die Feuerwehr 265 Mitglieder, davon 54 Aktive, 23 Jugendliche, 30 passive, 156 fördernde und 2 Ehrenmitglieder. Kassenführerin Anita Günther erwirtschaftete ein sattes Plus und wies einen soliden Kassenstand vor. Allerdings sind da noch Rücklagen für noch ausstehende Abgaben oder Anschaffungen enthalten.

Wie Kammerer erklärte, war das Vereinsjahr 2017 geprägt von den Veranstaltungen für das Jubiläum, angefangen vom Patenbitten über die Bierprobe bis hin zum Festwochenende. Daneben gab es noch das Starkbierfest, die Teilnahme am Gaudiwurm, den Kommersabend und vieles mehr. Großes Lob gab es für alle Helfer. Teilweise hätten auch Mitglieder anderer Vereine mit angepackt. Da sich bei vielen Festen Andreas Fenzl als zuverlässiger Fahnenträger herauskristallisiert hatte, übernahm er am Sonntag offiziell das Amt und erhielt Handschuhe und Tragegurt.

Einen umfangreichen Tätigkeitsbericht gab Kommandant Siegfried Janner ab. 50 Einsätze und 50 Ausbildungsabende standen auf seiner Liste. "Bei der Feuerwehr kann man Tag und Nacht verbringen, ohne dass es langweilig wird", lautete sein Resümee. Um 29 Atemschutzgeräteträger kümmert sich Wolfgang Janner. Das jüngste Mitglied ist Laura Janner, das älteste ihr Vater Friedrich Janner. Das Durchschnittsalter der Truppe liegt bei 31,03 Jahren. Unter schwerem Atemschutz wurden 2017 insgesamt 23 500 Liter saubere Weidener Stadtluft verbraucht.

Jugendwart Tobias Theobald, der von Magdalena Peyerl unterstützt wird, erinnerte an den Hüttenaufenthalt in Trauschendorf und die Teilnahme am Landesentscheid der Bayerischen Jugendfeuerwehr in Weiden mit Zeltlager. Die Manteler Jugendlichen bauten Wettkampf-Stationen und Zelte auf und ab. Die Feuerwehranwärter absolvierten 41 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung.

Die von Hans Reil betreute Maschinistengruppe besteht aus 27 Leuten. Im Mittelpunkt stand die Ausbildung am neuen Fahrzeug. Reil dankte der Gemeinde, die es jedes Jahr einem Mitglied ermögliche, den Führerschein Klasse 2 zu erwerben. Von der Abteilung Brandschutzerziehung berichtete Anton Schmidt von Besuchen der Kleinkindgruppen und Schulklassen im Feuerwehrhaus und die Brandschutzerziehung im Kinderhaus. Einen Überblick über die Übungen der Gruppe Absturzsicherung gab Günter Dörwald. Die neun Mitglieder übten teilweise bei der Firma Haba am Brückenkran und bei der Firma Forster am Turmdrehkran.

Kreisbrandinspektor Wolfgang Schwarz zeigte Änderungen am Feuerwehrgesetz auf. Aktiver Dienst könne nun bis 65 Jahre geleistet werden, die Gründung einer Kinderfeuerwehr für Kinder von 6 bis 12 Jahren sei möglich. Als "Vorbild für unsere Gesellschaft" bezeichnete Bürgermeister Stephan Oetzinger die Einsatzkräfte. "Durch die starke Jugendgruppe haben wir in Mantel keine Nachwuchssorgen, das 150-jährige Gründungsjubiläum war ein Fest der Superlative", lobte der Rathauschef.
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