Keine einfache Saison für "Treu zur Heimat"
Wackere Manteler Taubenzüchter

Die meisten Preise räumt die Schlaggemeinschaft von Karl Staufer (Zweiter von rechts) mit Julian Brandt (Dritter von rechts) ab, gefolgt von Bernhard Glaser (Dritter von links). Dritter Bürgermeister Richard Kammerer (rechts) lobt den Verein für die Jugendarbeit. Bild: sei
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Mantel
21.03.2018
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"Gott sei Dank halten wir seit einigen Jahren die Mitgliederzahl von 18 konstant", freute sich in der Jahreshauptversammlung der Brieftaubenzüchter "Treu zur Heimat" Vorsitzender Karl Staufer. Fünf Mitglieder betreiben das Hobby aktiv.

"Auch im letzten Jahr lief nicht alles so wie geplant", bedauerte Staufer im Gasthaus "Hallermichl". Gesundheitsbedingt habe Herbert Mühlbauer nach dem ersten Altflug seine Aktivitäten einstellen müssen. Die Schläge Glaser und die Schlaggemeinschaft Staufer-Brandt hätten die Kohlen aus dem Feuer holen müssen, was ihnen gut gelungen sei.

Witterungsbedingt hätten Vorflüge ausfallen müssen. Der erste Flug ab Ansbach war dann bei kühlen sieben Grad gestartet worden. "Das war nicht gut für unsere Tauben, denn genau wie bei Sportlern kann es bei den Tieren Muskelverletzungen geben", kritisierte der Vorsitzende.

Der Vorsitzende sprach von Verlusten von 33 Prozent bei den Flügen ab Kaiserslautern und Saarlouis. Dies könne mit Anwendungsfehlern bei der Desinfektion der Boxen zusammenhängen. Der Verein hatte insgesamt 383 Tauben im Einsatz und erzielte 93 Preise. "Den Jungflug sollte man einfach abhaken und vergessen", meinte Staufer. Es war die Jungtaubenkrankheit ausgebrochen, sogar mit einigen toten Tieren bei den Züchtern. Die Schlaggemeinschaft Staufer-Brandt trainierte deshalb mit ihren Jungtauben nur privat. Die Vereinsmeisterschaft gewannen mit 8025 Kilometern und 24 Preisen Karl Staufer und Julian Brandt, gefolgt von Bernhard Glaser. Die Marktmeisterschaft ging ebenfalls an Staufer-Brandt, gefolgt von Glaser. Weitstreckenmeister mit drei Preisen und 1749 Kilometern wurde Bernhard Glaser, Platz zwei ging an die Staufers. Die Jährigenmeisterschaft gewannen die Staufers mit 6 Preisen und 1692 Kilometern, gefolgt von Glaser. Das beste Männchen, das beste Weibchen und die beste jährige Taube leben im Schlag von Staufer-Brandt. Auch der Rhaner-Pokal ging an die beiden besten Taubensportler.

Schatzmeister Armin Lohe hatte ein kleines Minus in der Kasse zu verbuchen. Vorsitzender Karl Staufer erhielt eine Urkunde für 25-jährige Vereinszugehörigkeit, die Urkunde übergab dritter Bürgermeister Richard Kammerer. Mit Kaffee und Kuchen klang der Nachmittag aus.
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