06.09.2017 - 20:12 Uhr
MantelOberpfalz

Markt Mantel installiert Behindertenparkplätze Herzenssache Barrierefreiheit

Der Markt Mantel wird Schritt für Schritt barrierefrei. Ein erster Erfolg sind die Behindertenparkplätze, die den Bürgern einen möglichst kurzen Weg zu bestimmten Einrichtungen ermöglichen.

Seniorenbeauftragter Erhard Kleber (links), Bürgermeister Stephan Oetzinger (Mitte) und zweite Bürgermeisterin Rita Steiner freuen sich, dass der Markt nun mehrere Behinderten-Parkplätze anbietet, darunter einen neben dem barrierefreien Zugang an der Rückseite des Rathauses. Bild: sha
von Hans SeifriedProfil

Im vergangenen Herbst hat der Markt auf Anregung des Seniorenbeauftragten Erhard Kleber und des örtlichen VdK die Aktion "Barrierefreier Markt" ins Leben gerufen. Das entwickelte Konzept wurde bereits im Ausschuss für Senioren und Soziales beraten. "Wir werden die damals gemachten Anregungen nun in das Konzept einarbeiten und dem Marktrat vorlegen", erläutert Bürgermeister Stephan Oetzinger. Das Konzept beinhaltet unterschiedliche Handlungsschritte mit verschiedenen Umsetzungszeiträumen.

Auch die Kosten der einzelnen Maßnahmen sind unterschiedlich. So reichen diese von kleineren baulichen Veränderungen von wenigen Hundert Euro bis hin zur Sanierung des Gemeindezentrums Alte Schule, die ebenfalls barrierefrei werden soll. "Barrierefreiheit wird immer wichtiger, gerade weil unsere Gesellschaft altert," erklärt Seniorenbeauftragter Kleber. Barrierefreiheit sei allerdings nicht nur ein Thema für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung, sondern auch für junge Familien. Daher sei ihm die Umsetzung eine "Herzensangelegenheit".

Einen ersten Erfolg konnte Kleber nun verbuchen: Der Markt wies Behindertenparkplätze an allen öffentlichen Liegenschaften aus. So finden sich nun an der neuen Schule/Marktbibliothek sowie am Rathaus je ein entsprechender Stellplatz, am Friedhof und der Mehrzweckhalle jeweils zwei. Zwei weitere sollen nach dem Umbau am Gemeindezentrum Alte Schule kommendes Jahr folgen.

"Die Parkplätze weisen einen möglichst kurzen Weg zu den jeweiligen Einrichtungen auf. Außerdem sind sie breiter als normale - 3,5 Meter. Sie sind mit einem Schild und entsprechender Markierung am Boden gekennzeichnet", betont Oetzinger.

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