Michael Gruber aus Mantel entdeckt mit Wurst-Automat Marktlücke
Bayerns erster Wurst-Automat steht in Mantel

Clevere Idee: Hans Guber und sein Sohn Michael vor Bayerns erstem Wurst-Automaten in Mantel. Bild: Werner
Vermischtes
Mantel
28.10.2011
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Griebenschmalz, Gelbwurst oder Geräuchertes rund um die Uhr - diese Idee schmeckt Michael Guber schon lange. Jetzt setzt der Juniorchef der Metzgerei Guber in Mantel (Kreis Neustadt/WN) sie in die Tat um. Direkt neben seinem Laden steht Bayerns erster Wurst-Automat.

Eigentlich ist Vater Hans der Motor des Geschäftsprojektes. Der Kampf gegen Supermärkte und Groß-Filialisten falle Familienunternehmen immer schwerer, meint er. Welche kleine Metzgerei könne schon von 8 bis 20 Uhr durchgehend geöffnet sein - und preislich mit den Branchenriesen mithalten? Die Metzgerei Guber hat jedenfalls mittags geschlossen und sperrt samstags um 12 Uhr zu.

Eine Marktlücke

"Wir haben da eine Marktlücke gefunden", ist sich Hans Guber sicher, der seit 46 Jahren Metzger ist. "Innovation trifft Tradition" lautet sein forsches Motto. Auf die Idee stieß sein Sohn Michael bei einem Besuch in Dortmund. Dort erzählte ihm ein Ingenieur, dass er sich sein Grillfleisch im Sommer immer aus einem Automaten holt. Schnell war der Kontakt zum Aufsteller hergestellt.
Seit dieser Woche steht das Gerät in Mantel. Zum Ladenpreis wird dort gegen Münzen oder Scheine Brotzeit-Wurst, frische Baguettes, Aufschnitt aber auch Leberknödel und fertig gekochtes Chili con Carne verkauft. 24 Stunden lang. Per Antenne wird den Gubers mitgeteilt, wenn ein Artikel ausverkauft ist oder knapp wird. Geschlachtet wird natürlich im heimischen Fünf-Mann-Betrieb, die Wurst dort hergestellt und im traditionellen Buchenrauch geräuchert. Nach einem halben Jahr Testzeit wollen die Gubers entscheiden, ob sie mit ihrem Wurst-Automaten expandieren.
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