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VdK Mantel feiert Jubiläum

Zum 70-jährigen Bestehen zeichnete Ortsvorsitzender Erhard Kleber (links) mit Carola Brust (Dritte von links) und Kreisgeschäftsführer Josef Rewitzer (Dritter von rechts) für 30 Jahre Mitgliedschaft Dagmar Höret (vorne) aus. Für zehn Jahre Mathilde Fenzl (Zweite rechts) und Marianne Fenk-Rieder (Vierte von rechts). Bild: sei
Vermischtes
Mantel
16.05.2017
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Der VdK Mantel hat zwei Gründe zu feiern: Zum einen das 70-Jährige, zum anderen den höchsten Mitgliederstand seit Bestehen des Ortsvereins.

181 Anhänger zählt der VdK, der im Gasthaus "Hauptmann" das langjährige Bestehen unter der Federführung des Vorsitzenden Erhard Kleber feierte. In seiner Rückschau bedauerte der Vorsitzende, der Zoiglnachmittag hätte besser besucht sein können. Der Ortsverband wolle demnächst Oberpfalz-Medien einen Besuch abstatten, beim Bürgerfest das Karussell betreuen und im Dezember alle Mitglieder über 80 Jahre besuchen.

Erfolgreiche Sammler


Die Sammlung "Helft Wunden heilen" brachte 1427 Euro, wovon die Hälfte beim Ortsverband bleibt. Kassenführerin Rita Steiner verbuchte ein kleines Minus. Carola Brust, Vertreterin der jüngeren Generation beim Kreisverband, freute sich, dass der VdK-Reha-Sport im Hallenbad Weiherhammer gut angenommen wird und lud zur Messe 66 ein.

Einen Rückblick auf die Geschichte des Manteler VdK gab Rita Steiner. "1947 bei der Gründung waren die Sorgen und Nöte groß." Am 24. Februar 1947 wurde der Ortsverein mit Kreisgeschäftsführer Faltenbacher und 20 Männern und Frauen im Gasthaus "Zur Post" aus der Taufe gehoben. Vorsitzender war Hans Dostler. Ihm folgten Lorenz Stengel, Erwin Dirrigl, Georg Ried, Betty Schnitzler, Erika Prölß und seit 2006 Erhard Kleber. Kreisgeschäftsführer Josef Rewitzer erinnerte, dass sich vor 70 Jahren unter dem Wahlspruch von Goethe, "Edel sei der Mensch, hilfreich und gut" Menschen zu einer Gemeinschaft zusammenschlossen, um anderen zu helfen. "Es gab keine Versorgung für hungernde Witwen und Waisen und schwerstkriegsbeschädigte Kameraden. Die Amerikaner hatten die Rentenzahlungen mit einem Federstrich beseitigt", berichtete Rewitzer. "Für einen Polizeihund wendete der Staat noch 1947 mehr Geld auf als für eine Kriegerwitwe." Am 4. Dezember 1947 wurde der VdK Bayern gegründet. "In den Folgejahren hat sich der Verband vom ehemaligen Kriegsopferverband zum modernen Sozialverband entwickelt". Spontanen Beifall erhielt Rewitzer für seine Äußerung: "Wenn in unserer so reichen Welt Kinder verhungern, dann verhungern sie nicht, sondern werden ermordet"

Dienst am Nächsten


"Der VdK hat in Bayern doppelt so viele Mitglieder wie alle politischen Parteien zusammen", betonte Bürgermeister Stephan Oetzinger, der eine Spende überreichte. Vom Vereinskartell lobte Vorsitzender Richard Kammerer: "Ihr leistet 70 Jahre Dienst am Nächsten - alles ehrenamtlich." Auch Kammerer überreichte eine Spende.

Von den zu ehrenden Mitgliedern waren nur drei gekommen. Für 10 Jahre Mitgliedschaft wurden Marianne Fenk-Rieder und Mathilde Fenzl ausgezeichnet, für 30 Jahre Dagmar Höret. Vorsitzender Kleber wies auf den VdK-Kinotag jeden ersten Mittwoch im Monat im Neue-Welt-Kino hin, an jedem ersten Montag im Monat können Mitglieder zu zweit das Sibyllenbad besuchen, wobei nur einer Eintritt bezahlen muss.
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