06.08.2017 - 17:14 Uhr
MarktredwitzOberpfalz

30. Sticky-Fingers-Festival Grandiose Geburtstagsparty

Die Festival-Shirts sind schon am Freitagabend ausverkauft. Die Stimmung ist grandios. Das 30. Sticky-Fingers-Festival im Naherholungsgebiet Weidersberg bricht mal wieder Rekorde. Zum Geburtstag gibt es Metal und harten Rock.

2500 Besucher feierten zwei Tage lang mit 17 Bands beim Sticky-Fingers-Festival. Bild: abi
von Autor ABIProfil

Das Fest am Freitag und Samstag machte durstig. Der Bierumsatz an beiden Tagen: 60 Hektoliter. Und das erste Mal in der Geschichte des Festivals wurde am Samstag die Notbremse gezogen: "Das Gelände ist mehr als voll. Wir können keine neuen Besucher mehr hineinlassen." 2500 Besucher bekamen für nicht mal 20 Euro Eintritt gleich 17 Bands aus allen Teilen der Welt zu hören und zu sehen. Gäbe es einen Preis für die weiteste Anreise, dann müsste er diesmal den Jungs von "Rosemont" verliehen werden. Die fünf Musiker kamen aus Australien eingeflogen, um den Weidersberg mit Musik im Stil von "Def Leppard" und "Iron Maiden" zu rocken. An Topacts gab es in diesem Jahr gleich vier. Allen voran ist hier die Berliner Kultband "Knorkator" zu nennen. Auf ihrem Tourplan stand neben Moskau, Hamburg und St. Petersburg auch Brand bei Marktredwitz. Die Musiker Stumpen, Alf Ator und Buzz Dee hatten das Publikum mit ihren Stücken "Ich bin der Boss", "Alter Mann" oder "Ich hasse Musik" von Anfang an im Griff. Vor der Bühne gab es bei ihrem Auftritt kein Durchkommen mehr. "Caliban" aus dem rheinland-pfälzischen Bendorf sind mittlerweile eine weltweit bekannte Größe in der Szene. Ihr charismatischer Sänger Andreas Dörner wurde von den Fans deshalb mit Riesenbeifall begrüßt. Großbritannien war mit den vier Jungs von "Booze and Glory" würdig vertreten. Ganz speziell waren jedoch die "Kassierer" aus Bochum-Wattenscheid. Die Truppe rund um Sänger Wolfgang Wendland ist für ihre obszönen Texte und so manch skurrile Performance bekannt.

Weitere Auftritte kamen von "The Rolling Chocolate Band", "Farthest Outpost", "SUB", "Vögel die Erde essen", "Born From Pain", "Nihilation", "Fight Against Monuments", "Cliteater", "Frogstar Battle Machine" und "Rantanplan". Letztgenannte reisten aus Hamburg an und begeisterten mit ihrem ganz eigenen Skapunk gepaart mit fetzigem Bläsersound. Mit den "Melodramatic Fools" unplugged und dem "Funkenstein Project" standen zwei Bands aus dem Landkreis auf der Bühne.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.