31.03.2017 - 20:10 Uhr
MarktredwitzSport

Turnier um den Egrensis-Pokal Jugend gut in Form

Degenfechter aus Thüringen, Sachsen, Bayern und Tschechien kämpften beim Turnier der "Musketiere" Marktredwitz um Urkunden und Pokale. 30 Kinder und Jugendliche zeigten auf der Fechtbahn ihr Können.

Das Turnier bei "Musketier" Marktredwitz bot spannende Begegnungen. Bild: exb
von Externer BeitragProfil

Die Jugendlichen konnten ihre Leistungen in zwei Vorrunden und einem K.o.-Entscheid unter Beweis stellen, während die Schüler sich nur mit einer Vorrunde für die K.o.-Runde qualifizieren mussten. Sowohl die Teilnehmer, als auch die Betreuer und Eltern waren von der Siegerehrung begeistert. Ist der Wettkampf um den Egrensis-Pokal doch eines der wenigen Turniere, bei dem es neben einer Urkunde einen Pokal für die ersten drei Plätze gibt. Eine weitere Besonderheit liegt darin, dass jeder Fechter sich einen Sachpreis aussuchen darf. Dies ist ein Alleinstellungsmerkmal für das Turnier in Marktredwitz.

Einen Tag später zeigten die Aktiven und Senioren, was sie drauf haben. Unter anderem war die derzeitige Ranglistenerste der Bayerischen Fechterinnen, Helena Lowack vom TV Ingolstadt, angereist. Bei zwei großen Runden mit jeweils 14 Fechtern hatte jeder Teilnehmer genug Gegner, um sich für die K.o.-Runde warm zu fechten. In der Vorrunde musste jeder gegen jeden fechten. Das bedeutet, dass jeder Teilnehmer in der Vorrunde 13 Gefechte auf jeweils fünf Treffer fechten musste. Da anschließend ein 36er K.o. gefochten wurde, kamen hier auch wieder alle Teilnehmer auf ihre Kosten. Im K.o. wird innerhalb von drei Mal drei Minuten mit je einer Minute Pause auf insgesamt 15 Treffer gefochten. Der Gewinner kommt dann in die nächste Runde. Der Sieger kam dieses Jahr aus Saalfeld/Thüringen und hieß Pascal Schier. Mit gerade mal 18 Jahren ließ er die gesamte Konkurrenz hinter sich. Im Finalkampf gewann er überlegen mit 15 zu 10 gegen den Helmbrechtser Christoph Callsen. Dritter wurde hier Ricardo Schirrmeister von der Fechtabteilung des Post SV Nürnberg.

Bei den Damen gewann ohne große Überraschung Helena Lowack. Die "Musketierin" Anja Faltenbacher belegte den dritten Platz hinter der Hoferin Ann-Kathrin Wiggers. Bei den Senioren gewann nicht ganz unerwartet Robert Risack vom SGS Erlangen. Er verbuchte in seiner Altersklasse alle Gefechte für sich, teilweise sehr überlegen. Der für die Turnerschaft Bayreuth startende Dr. Martin Schmidt wurde Zweiter vor Gerrit Moritz vom Nürnberger FC. Alle Gewinner bekamen eine Urkunde, eine Medaille und einen Sachpreis. Bei der Verabschiedung der Fechter wurden die gute Organisation und die gute Stimmung während des Turniers gelobt. Fazit: Das Turnierwochenende war wieder ein großer Erfolg für die Fechter von "Musketier" Marktredwitz.

Oberfränkischer Meister

Mehr als wacker schlugen sich die Teilnehmer von "Musketier" Marktredwitz bei den Oberfränkischen Meisterschaften der Junioren im Degen. In Bayreuth traten die drei "Musketiere" Nicolas Fuchs, Patrick Hertrich und Johannes Weigel an. Hoch motiviert stiegen sie in die Vorrunde ein. Schnell zeigte sich, dass Patrick und Johannes gute Chancen auf den Titel haben könnten. Nach der Vorrunde lagen die drei Fechter, jeweils nur mit einer Niederlage, auf dem ersten Platz. So kam es zum Stichkampf. Da vereinsgleich mussten den ersten Kampf Johannes und Patrick absolvieren. Mit einem knappen Sieg von fünf zu vier entschied Johannes das Gefecht für sich. Damit stand aber noch nicht fest, ob er den Titel Oberfränkischer Meister für sich beanspruchen durfte. Im zweiten Stichkampf ging es nun gegen den Helmbrechtser Yannick Schindler. In der Vorrunde noch von ihm besiegt, wollte nun Johannes zeigen, dass er noch eine Rechnung mit Yannick offen hatte. Johannes ging bei einem spannenden Gefecht schnell in Führung. Er baute seinen Vorsprung sogar noch aus und konnte das Gefecht mit fünf zu zwei für sich entscheiden. Somit stand der Oberfränkische Meister fest. Jetzt musste nur noch der Vizemeister ermittelt werden. Hierzu ging nun abermals Patrick in die Bahn. Sein Gegner war noch von der schnellen Niederlage gegen Johannes irritiert. Das nutzte Patrick und überrumpelte wie sein Vereinskollege im Gefecht vorher den Helmbrechtser. Ebenfalls mit fünf zu zwei sicherte sich Patrick den Titel des Vizemeisters. (exb)

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