26.11.2017 - 21:36 Uhr
MarktredwitzOberpfalz

Filmwettbewerb "Bauchkino und Kopfgefühl" Jugendmedienzentrum T1 holt ersten Platz

Mehr als 100 Teams beteiligen sich am Jufinale. Im Rahmen des Jugendfilmfestivals findet der Wettbewerb "Bauchkino und Kopfgefühl" statt. Dabei haben Jugendliche aus dem Stiftland die Nase vorn.

Der Jubel war groß bei den Preisträgern. Im Marktredwitzer Cineplanet ließen sich die jungen Filmemacher feiern. Bild: Gerd Pöhlmann
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Von Gerd Pöhlmann

Rund 130 Filme in sieben Stunden. Es ist ein Mammutprogramm gewesen am Samstag in drei Sälen des Cineplanet Marktredwitz. Und das Programm? Die Filme waren so unterschiedlich wie die jungen Filmemacher. Es gab Dokumentationen zu sehen, Musikclips und Trickfilme. Schneewittchen musste sich mit sieben Zombiezwergen plagen, knuddelige Außerirdische erkundeten Bamberg - eine Liebeserklärung an die Heimat. Was Kinder und Jugendliche beschäftigte, hielten sie auf Film fest.

Bereits zum 15. Mal haben sich junge Filmemacher aus Oberfranken zur "Jufinale" getroffen. Das oberfränkische Jugendfilmfestival stand unter dem Motto "Dein Film im Kino". Mehr als 100 Filme hatten die Nachwuchsproduzenten eingereicht. Ergänzt wurde das Filmfestival durch "Bauchkino und Kopfgefühl", ein Kooperationsprojekt des Bayerischen Jugendrings (BJR) mit dem Institut für Medienpädagogik in München.

Angestoßen hatte "Bauchkino und Kopfgefühl" Heimatminister Markus Söder. "Jugendliche sollen sich mit ihrer Heimat verbunden fühlen. Deshalb haben wir aufgerufen, sich kreativ filmisch mit dem Thema Heimat auseinanderzusetzen", teilt er in einem Grußwort mit. Bei Preisverleihung am Samstag ließ er sich vertreten. Die vier Sieger zeichnete der oberfränkische Bezirkstagspräsident Günther Denzler aus. "Die jungen Menschen sind in Bayern zu Hause, pflegen aber Freundschaften über Ländergrenzen hinweg." Für BJR-Präsident Matthias Fack ist mit dem Filmfestival "Bauchkino und Kopfgefühl" deutlich geworden, dass Jugendliche viel mit dem Begriff "Heimat" anzufangen wissen. "Es geht um ein Gefühl der Zugehörigkeit", zog er Bilanz über die 29 Filme im Wettbewerb.

Der Preis der bayerischen Jugendarbeit ging an "Velik Ostern", ein Film des Jugendmedienzentrums T1 Tirschenreuth und der Realschule im Stiftland, Waldsassen. Mit "Nachbar" holte das Albrecht-Altdorfer-Gymnasium Regensburg den Preis in der Kategorie 12 bis 18 Jahre. Ausgezeichnet wurde in der Kategorie 19 bis 26 Jahre der Film "Ohne Titel" von Emil Ahlhelm aus Hohendilching. Der Bezirksjugendring Oberfranken hat während des Projekts "Freundschaft ohne Grenzen" den Film "Supernova 2017" gedreht. Dafür vergab die Jury den Sonderpreis für bayerisch-tschechische Produktionen. Die vier Preise waren mit je 500 Euro dotiert. Lobend erwähnte die Jury "Time Travel" von der Filmgruppe Carlness und "Nationentausch" von Violet Spring.

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