18.08.2017 - 20:00 Uhr
MarktredwitzOberpfalz

Reanimation am "Ambu-Man" Training für den Notfall

Die Anna-Zschenderlein-Stiftung des Klinikums Fichtelgebirge schafft eine knapp 12 000 Euro teure Reanimationspuppe an. "Ambu-Man" ermöglicht ein realistisches Wiederbelebungstraining und kommt in den Häusern Marktredwitz und Selb des Klinikums zum Einsatz.

Leitender Oberarzt Dr. Tobias Schindler und Krankenschwester Katrin Jahr freuen sich auf die Trainingsmöglichkeiten an der neu angeschafften Reanimationspuppe "Ambu-Man". Bild: exb
von Externer BeitragProfil

Die Reanimationstrainer unter der Leitung von Oberarzt Dr. Tobias Schindler schulen mit der neuen Puppe die sogenannten Basismaßnahmen und erweiterten Reanimationsmaßnahmen nach Kreislaufstillstand. "Die Übungspuppe ist für uns eine sehr wertvolle Hilfe und Trainingsunterstützung. Sie wurde dringend für eine moderne Ausbildung benötigt. Reanimationsszenarien können nun sehr real und computergesteuert trainiert werden. Damit ist sie auch ein wertvoller Beitrag zur qualitativen Sicherung von lebensrettenden Maßnahmen", freut sich der Leitende Oberarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, Dr. Tobias Schindler, über die Neuanschaffung.

"Spenden an die Anna-Zschenderlein-Stiftung sind für uns sehr wichtig. Die Stiftung unterstützt auch die Anschaffung von medizinischen Geräten, welche nicht der staatlichen Förderung unterliegen." Neben der klassischen Spende per Überweisung kann auch beim Onlineshopping die Anna-Zschenderlein-Stiftung unterstützt werden, informiert das Klinikum Fichtelgebirge. "Dazu muss man sich lediglich beim Berliner Spendenportal boost-project.com registrieren und den nächsten Online-Einkauf über das Portal beginnen. Für den Einkauf zahlen die über 500 Partnershops eine Dankesprämie." Weitere Infos zu Spendemöglichkeiten gibt es auch auf der Website des Klinikums Fichtelgebirge.

Anna-Zschenderlein-Stiftung

Die Anna-Zschenderlein-Stiftung wurde im Jahr 2001 von Alfred Gerhard Zschenderlein zugunsten des Klinikums Fichtelgebirge gegründet und nach seiner 1999 verstorbenen Ehefrau benannt. Beide hatten in den 80er und 90er Jahren die ärztliche und pflegerische Versorgung im Klinikum schätzen gelernt. Alfred Zschenderlein sorgte nicht nur für einen stattlichen finanziellen Grundstock bei der Gründung, sondern verfügte auch, dass nach seinem Tod sein gesamtes Vermögen der Stiftung zugutekommen soll. Wie alle Stiftungen untersteht auch die Anna-Zschenderlein-Stiftung der staatlichen Aufsicht durch die Regierung von Oberfranken. Jeder kann Zustiftungen vornehmen; auf Wunsch wird eine Zuwendungsbescheinigung ausgestellt. Die Anna-Zschenderlein-Stiftung unterstützt die Anschaffung von medizinischen Geräten, die nicht grundsätzlich der staatlichen Förderung unterliegen, die Fortbildung des ärztlichen und pflegerischen Personals, um dadurch die Patientenversorgung zu verbessern, und Maßnahmen, die zu einer direkten Verbesserung der Patientensituation im Klinikum Fichtelgebirge führen. (exb)

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.