18.02.2018 - 20:00 Uhr
Maxhütte-Haidhof

Bildungsmesse in der Stadthalle Wettbewerb um die besten Köpfe

Die Nabu-Oberflächenflächentechnik in Stulln bekam vor zwei Jahren den Umwelt-Zukunftspreis des Landkreises für den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Bei der Bildungsmesse wirbt der mittelständische Betrieb mit insgesamt 40 Mitarbeitern um Nachwuchs.

74 Aussteller beteiligten sich an der 16. Bildungsmesse in der Stadthalle Maxhütte-Haidhof und repräsentierten das gesamte Spektrum vom gewerblichen bis zum kaufmännischen Bereich und von der Dienstleistung bis zum dualen Studium. Bilder: Hirsch (2)
von Rudolf Hirsch (RHI)Profil

Das Unternehmen aus Stulln war einer von 74 Ausstellern, die zwei Tage lang sich und ihre Unternehmen in der Stadthalle Maxhütte-Haidhof präsentierten. Das Spektrum reichte vom gewerblichen bis zum kaufmännischen Bereich und von der Dienstleistung bis zum dualen Studium.

Landrat Thomas Ebeling sprach bei der Eröffnung am Sonntag von einer Erfolgsgeschichte, die mittlerweile seit 16 Jahren fortgeschrieben werde. Die Messe biete allen Bildungsträgern des Landkreises eine Plattform für Impulse und Kontaktpflege. Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank hat kein Verständnis für die augenblickliche Bildungsdiskussion im Lande. Sie lobte die Bildungsstandards in Deutschland und vor allem in Bayern und wies auf die Durchlässigkeit und die "hochqualifizierten Arbeitsplätze" hin. Die Sprecherin des Organisationsteams, Charlotte Pelka, betonte: "Die Bildungsmesse richtet sich nicht nur an Schulabgänger, sondern auch an Ein-, Um- und Aufsteiger aller Altersschichten". Sie präsentierte am Stand der "Lernenden Region" den neuen Bildungsatlas für den Landkreis, in dem sämtliche Lernorte aufgelistet sind.

Den Sonntag nutzten vorwiegend Familien mit schulpflichtigen Kindern zur Information. Am heutigen Montag erwartet der Veranstalter über 800 Schüler aus dem Landkreis. Sie haben die Möglichkeiten, mit den Firmenvertretern persönlich in Kontakt zu treten und sich über die Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten zu informieren. Viele von ihnen haben sich für das "Speed-Dating" gemeldet und dazu Bewerbungsflyer mit persönlichen Angaben und Berufs wünschen erstellt.

Die Entwicklung auf dem Lehrstellenmarkt zwingt die Betriebe, sich im Wettbewerb um die besten Köpfe noch mehr anzustrengen. Deshalb standen die Firmen heuer noch mehr "Schlange" als in den Vorjahren. Die Stände waren ganz eng gestellt, um möglichst vielen Bewerbern die Teilnahme zu ermöglichen. Vor allem das Handwerk, das 130 Ausbildungsberufe anbietet, musste sich auf die wesentlichen Sparten beschränken. Der stellvertretende Leiter der Berufsschule Schwandorf, Hans Bauer, sieht die Ausstellung als Beweis für die gute Zusammenarbeit von Schule, Wirtschaft und Elternhaus.

In den Konferenzräumen der Stadthalle präsentierten sich 18 verschiedene Firmen und informierten über die betriebliche und schulische Ausbildung und über die Zugangsvoraussetzungen.

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