Stromausfall in Maxhütte-Haidhof und Umgebung für mehrere Stunden
Mann klettert auf Trafomast und stirbt durch Stromschlag

Bild: Friso Gentsch/dpa
Vermischtes
Maxhütte-Haidhof
12.10.2017
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Ein 25-Jähriger Mann klettert am Mittwochabend auf einen Strommasten in Maxhütte-Haidhof. Ein Stromschlag tötet ihn. Im ganzen Ort sowie in Teublitz fällt der Strom für rund eineinhalb Stunden aus.

 (blu/doz) Zunächst war am Mittwochabend laut dem Polizeipräsidium Oberpfalz von einem brennenden Trafo in der Heinrich-Heine-Straße ausgegangen worden. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass es zu einem tragischen Vorfall gekommen ist. Sie entdeckten laut Polizei „in den Oberleitungen der Strommasten eine Person, die durch Kontakt mit den stromführenden Kabeln getötet wurde“. Es handelt sich nach bisherigen Erkenntnissen um einen 25-Jährigen aus dem Landkreis Schwandorf. Unter anderem weil Unterlagen im Umkreis gefunden worden sind, konnte der Mann identifiziert werden.

Motiv unklar

Der Tote musste aus etwa sieben Metern Höhe geborgen werden. Auf Nachfrage unserer Zeitung hieß es, dass die Beweggründe für den tragischen Vorfall noch unklar sind. Die Kriminalpolizei ermittelt derzeit wegen eines Motivs. Bis zur Bergung der Leiche waren Polizei und Feuerwehr lange, bis 2.24 Uhr, im Einsatz. Eventuell kommt es noch zu einer Untersuchung der Leiche. Am Donnerstagmittag war das noch nicht ganz klar. Laut Polizeipräsidium Oberpfalz ist es zu Stromausfällen und -schwankungen im „weiteren Umfeld“ gekommen.

Rund 2000 Haushalte ohne Strom

Das bestätigte auch Bayernwerk-Pressesprecher Maximilian Zängl. Rund 2000 Haushalte in Maxhütte-Haidhof und Teublitz waren von 19.51 bis 21.30 Uhr ohne Strom. Unter anderem war ein Seniorenheim betroffen. „Außerdem ist gut möglich, dass es zu Lichtflackern gekommen ist.“ Nach dem Vorfall seien sofort Servicetechniker ausgerückt. Unter anderem war es ihre Aufgabe, dafür zu sorgen, dass die Feuerwehr gefahrlos arbeiten konnte. 

Im Einsatz vor Ort waren die Feuerwehren aus Schwandorf, Winkerling, Leonberg, Ponholz und Teublitz sowie Beamte der Polizeiinspektion Schwandorf, Arbeiter des Energieversorgers, die Kriminalpolizei Amberg sowie Rettungskräfte.
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