Über 6000 Besucher beim Mitterteicher Faschingszug
Auch die Sonne lacht zur Gaudi

Immer ein herrlicher Anblick ist die Showtanzgruppe "Phoenix" des TuS Mitterteich. Bild: jr
Freizeit
Mitterteich
26.02.2017
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Rekordbesuch beim zehnten Mitterteicher Gaudiwurm. Bei herrlichem Sonnenschein säumten am Samstag Tausende Besucher den Faschingszug. Und eines ist in Mitterteich dabei stets garantiert: Spaß pur.

Kaiserwetter lockte das gut gelaunte Narrenvolk auf die Straßen, als pünktlich um 13.31 Uhr der zehnte Faschingszug des Vereins "Gaudiwurm" durch die Straßen der Stadt startete. Gaudiwurm-Vorsitzender Michael Zintl sprach von über 6000 Besuchern. Was nicht nur Zintl freute: Immer mehr Närrinnen und Narren kommen kostümiert. Fast 50 Gruppen waren diesmal beim knapp einstündigen Umzug dabei. Unter den Teilnehmern auch Norbert Greger, Präsident des Fastnachtsverbandes Oberfranken, der gemeinsam mit Bürgermeister Roland Grillmeier im Cabrio die Narren grüßte. Laute Böllerschüsse der Königlich-Privilegierten Schützengesellschaft kündigten den Faschingszug an. Es ist in Mitterteich Tradition, dass der Bär den Zug anführt, gefolgt von den Cabrios mit den Größen des Mitterteicher Faschings. Mit dabei Willi Schneider und Otto Weiß. Danach die Nachwuchsgarden des Vereins "Gaudiwurm", strahlend und immer schön winkend das Kinderprinzenpaar Vreni I. und Max I. sowie die königlichen Hoheiten Daniela I. und Jens I.. Die Spitzen des Organisationsteams hatten im nagelneuen Faschingswagen Platz genommen. Toll anzusehen "X-Dream" als Waldfeen und die Gruppe "Gaudipower" als "Aladin und die Wunderlampe". Die Ehre erwiesen den Mitterteichern auch die Narren aus Tirschenreuth, Münchenreuth, Mähring, Waldeck, Krummennaab und Reuth. Die Stadtkapelle Mitterteich kämpfte mit ihrer Musik gegen den Radau von so manchem Faschingswagen. Stark der Burschenverein, der mit seinem Wagen die Sanierung der Mehrzweckhalle kritisch beleuchtete. "Die Mehrzweckhalle wurde viel zu lang saniert, da hat sich die Stadt ganz schön blamiert." Oder die Feuerwehr Pechofen, die die kommenden "Monstertrassen" thematisierte. "Gigantisch stehen sie da, pro Kilometer gleich ein paar. Ob Wiese oder Wald, lässt Tennet kalt. Die Grundstücksbesitzer sind immer die Deppen..." Ein Thema waren auch die Windräder. "Viele wollen sie nicht, bei ihnen kommt aus der Steckdose der Strom." Auch die Sanierung der Waldsassener Basilika wurde aufs Korn genommen. "Basilika first. Wir vergolden die Basilika, für Rentner ist kein Geld mehr da." Und zu guter Letzt die Rentnergruppe der Wanderfreunde, die als Reinigungstrupp für alle Fälle mit dabei war - nach dem Motto "Wir schaffen das". Doch nicht nur die Motivwagen kamen gut an. Die Besucher am Straßenrand freuten sich über eine halbe Tonne Bonbons, 500 Flaschen "Gaudibier", 8000 Tüten Popcorn, 500 Tüten Chips, Glücks-Kekse, jeweils 500 Packungen Prinzenrollen und Gummibärchen, 150 Beutel Puffreis und 800 Päckchen Erdnüsse. Nach dem Umzug stieg eine große Party in der "guten Stube" zwischen Stadtpfarrkirche und historischem Rathaus. Bei heißer Musik tanzten die Garden des Vereins "Gaudiwurm".
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